Widerspüche

Die wichtigsten Fakten zum Thema Klima-Wahn in kurzen Häppchen. Um tiefer einzusteigen, nutzen Sie bitte die angegeben Quellen – diese kleine Investition in einige Fachbücher lohnt sich!

Teil I – Die drei fundamentalen Widersprüche

Die Punkte 1 – 3 sind von grundlegender Bedeutung. Nach der Lektüre ist die Klima-Hysterie bereits entzaubert.

Auf der Einführungsseite wurde bereits die „Roman Warm Period“ (RWP, 250 v. Chr. – 400 n. Chr.) und die „Mittelalterliche Wärmeperiode“ (MWP, 800-1300 n. Chr.) erwähnt. Diese (und andere) Klimaschwankungen der jüngeren Geschichte werden von Teilen der Klimawissenschaft einfach unter den Teppich gekehrt oder sogar abgestritten. Es wird so getan, als wenn in der vorindustriellen Zeit, also etwa vor 1860, eine kühle und ereignislose Zeit ohne größere Temperaturschwankungen vorlag.

Diese Behauptung wird gern mit einem Hockey-Stick verglichen und dargestellt, wobei die klimatisch angeblich ereignislose, vorindustrielle Zeit, also bevor wir Menschen anfingen CO2 durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe freizusetzen, als der grandlinige Schaft und die moderne Erwärmung als die Kelle des Hockeyschlägers interpretiert wird. Die Grafik auf der Einführungsseite und die folgende Grafik, welche die Kohlenstoffisothopen eines Torfkerns des Dürren Maar in der Westeifel abbildet, widerlegt diese Behauptung:

Temperaturentwicklung des Dürren Maar (Eifel) während der letzten 2000 Jahre. (Bild aus „Unerwünschte Wahrheiten“, Vahrenholt, Lüning, S. 36)

Bereits vor der Nutzung fossiler Brennstoffe exitierten solcherlei Wärmephasen, wie wir sie im Augenblick erleben. Und wir sprechen hier nicht von grauen Vorzeiten, sondern in der jüngeren Geschichte!

Zitat aus »Unerwünschte Wahrheiten. Was Sie über den Klimawandel wissen sollten«

»Die Erwärmung unserer Erde ist real, während der vergangenen 150 Jahre nahm die globale Durchschnittstemperatur um etwa 1,0 °C zu. Doch auch das vorindustrielle Temperaturniveau schwankte stark. Verfolgen wir die Klimageschichte zurück, so erfahren wir die stärkste Erwärmung seit der letzten großen Eiszeit im »Holozänen Thermischen Maximum« (HTM) vor etwa 8500-5500 Jahren. In dieser Zeit, auch »Atlantikum« genannt, wurde das moderne Wärmeniveau um bis zu 3 °C übertroffen. Diese besonders warme Phase endete etwa 3500 v. Chr.

In den folgenden Jahrtausenden kühlte sich das Klima langsam, aber stetig ab. Weltweit begannen die Gletscher wieder zu wachsen, weshalb diese Phase auch als »Neuvereisung“ bezeichnet wird. Dem Langzeittrend überlagert sind charakteristische Warm-Kalt-Zyklen im Jahrtausend-Takt. Während der Römischen Warmzeit (Roman Warm Period – RWP, 250 v. Chr.-400 n. Chr.) erreichten die Temperaturen in vielen Regionen der Erde das heutige Wärmeniveau oder überschritten es sogar. Auch die Mittelalterliche Wärmeperiode (MWP, 800-1300 n. Chr.) und die Kleine Eiszeit (1300-1850 n. Chr.) gehören zu diesen Zyklen.

Wärmere und kältere Zeiten wechselten sich seit der Eiszeit im Rhythmus von etwa 1000 Jahren ab. Das notorische Desinteresse des Weltklimarates (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) an diesem Thema, an dem aktuell eine Vielzahl von Klimawissenschaftlern aktiv forscht, macht ratlos. Wäre es nicht von großer Wichtigkeit, diesen langrhythmischen Herzschlag des Klimasystems gründlich zu untersuchen, um ihn in die Klimamodelle zu integrieren oder nach sorgfältiger Prüfung zu verwerfen? Der IPCC-Spezialbericht zum 1,5-Grad-Ziel von 2018 geht mittlerweile von 100% anthropogenem Anteil an der Erwärmung der letzten 150 Jahre aus. Es ist klar, dass die natürliche Millenniums-Klimazyklik die monokausale IPCC-Sichtweise in Frage stellen würde.“

Die Klimaprognosen bis zum Jahr 2100 basieren auf theoretischen Klimasimulationen. Während die Erwärmung der letzten 150 Jahre von den Modellen in der Regel ohne größere Probleme dargestellt werden kann, können die Klimamodelle die aus geologischen Rekonstruktionen gut belegte MWP-Wärme nicht zufriedenstellend reproduzieren. Dies ist nicht verwunderlich, denn in den Simulationen geht der Einfluss natürlicher Klimafaktoren bereits vom Ansatz her gegen null. Auslöser von MWP und Kleiner Eiszeit können aber nur natürliche Faktoren gewesen sein, weil die Menschen vor der Industrialisierung keinen nennenswerten Einfluss auf das globale Klima ausübten. Vielleicht wird sich irgendwann einmal auch die Klimaforschung an die Sonne erinnern. Während der MWP war sie stark, während der Kleinen Eiszeit schwach und während der modernen Erwärmung wieder stark.

Im Rahmen des Pariser Klimaabkommens vom Dezember 2015 wurde vereinbart, dass die Zunahme der globalen mittleren Temperatur auf deutlich unter 2° C, verglichen mit dem »vorindustriellen Niveau«, begrenzt werden muss und dass man sich bemühen sollte, den Anstieg auf 1,5° C zu begrenzen. Bei Betrachtung der letzten 2000 Jahre lag die mittlere vorindustrielle Temperatur etwa auf dem Niveau von 1940 bis 1970, also deutlich höher als im Basisjabr 1870 des IPCC.

Der Vergleich der derzeitigen Erwärmung mit dem Referenz-Niveau am Ende der Kleinen Eiszeit vor etwa 150 Jahren ist also wenig sinnvoll, weil diese Zeit eine der kältesten Epochen der letzten 10 000 Jahre repräsentiert. Klimapolitisch macht das erst recht wenig Sinn. Wollen wir wirklich zurück in eine Klimawelt, die von bitterer Kälte und Hunger gekennzeichnet war? Ist ein Niveau von 1950, das etwa 0,4° C wärmer war als 1870 und eher dem Durchschnitt der letzten 2000 Jahre entspricht, nicht viel erstrebenswerter?
«

Zitiert aus: Fritz Vahrenholt, Sebastian Lüning, Unerwünschte Wahrheiten, Was Sie über den Klimawandel wissen sollten, Langen Müller Verlag München, 2020, Seite 14-16

Fazit

Lange Zeit versuchten sogenannte Klima-Aktivisten und Wissenschaftler die drastischen Schwankungen des Klimas in der jüngeren Vergangenheit unter den Teppich zu kehren, bzw. man versuchte, diese Schwankungen in den Modellen und Projektionen nicht zu berücksichtigen. Es wurde bspw. behauptet, diese Schwankungen hätten sich nur lokal begrenzt in Teilen Europas abgespielt und seien deshalb bedeutungslos für globale Klimamodelle. Allerdings haben neuere Forschungen in allen Teilen der Welt aber gezeigt, dass dies nicht der Fall ist. Mit einigen erklärbaren Ausnahmen finden sich die gleichen Schwankungen in fast allen Weltregionen.

Diese Warm- und Kaltphasen haben eine elementare Bedeutung, da sie ohne nennenswerte Einflüsse des Menschen stattfanden. Damit ist also bewiesen, dass es durchaus Temperaturschwankungen im Bereich von +/- 3° Celsius (!) geben kann, ohne dass CO2 hierfür verantwortlich gemacht werden kann – dessen atmosphärische Konzentration blieb nämlich konstant!

Das Zustandekommen des Seemannsgarns, um die angeblichen 97 % der Wissenschaftler, welche angeblich darüber übereinstimmen würden, dass der momentane Klimawandel menschengemacht und gefährlich sei, ist atemberaubend. Es handelt sich derbei um nichts anderes, als einen Statistik-Trick. Und dazu noch mit einem besonders dreisten.

Zitat aus »Unerwünschte Wahrheiten. Was Sie über den Klimawandel wissen sollten«

»97 Prozent der Wissenschaftler stimmen überein: Klimawandel ist eine Tatsache, menschengemacht und gefährlich“, verbreitete US-Präsident Barack Obama per Twitter 2013. Insbesondere in Diskussionen mit Politikern, Journalisten, aber auch Klimaaktivisten ist dieser Hinweis das probate Mittel, um jeden Zweifel abzublocken. Zweifel etwa, ob es nicht auch natürliche Ursachen für einen Teil der Erwärmung gegeben haben könnte, ob nicht das CO2 in seiner Klimawirkung überschätzt sei, ob die Klimamodelle wirklich ein zureichendes Bild der realen Klimaentwicklung abgäben, sollen damit im Keim erstickt werden.

Der immer wieder zitierte 97 %-Konsens beruht auf einer Arbeit von John Cook, einem australischen Psychologen, aus dem Jahr 2013. Cook hatte 11944 klimawissenschaftliche Artikel aus den Jahren 1991 bis 2011 untersucht. Er unterteilte die Artikel in acht Kategorien. In die oberste Kategorie wurden diejenigen eingestuft, welche den Anteil der menschengemachten Erwärmung mit mehr als 50% ansetzten: Das waren gerade mal 1,6 % (190). Nimmt man noch die nächste Kategorie derjenigen hinzu, die den menschlichen Einfluss ohne Quantifizierung bejahen, kommt man auf 32,6% (3896).

Wie kommt Cook auf 97%? Indem er alle, die sich nicht festlegten (7930 Artikel), sowie weitere 40 nicht einzustufende Artikel unter den Tisch fallen ließ. So verblieben 78, die die These einer menschengemachten Erwärmung ablehnten, und so entstand der Mythos von den 97% der Wissenschaftler, die den Menschen als Hauptursache der globalen Erwärmung einstufen. Bei Cook zählt also jeder zu den 97%, der eine gewisse Erwärmungswirkung des CO2 in Betracht zieht. Das bedeutet, dass die übergroße Zahl der IPCC-Kritiker ebenfalls zu den 97% zählt. Auch die Autoren dieses Buches zählen dazu. Trotz breiter Kritik, etwa von Richard Tol oder Victor Venema (»Konsens ist schwer zu bestimmen«), verbreiten Politik und Medien landauf, landab, die Wissenschaftler seien sich zu 97% einig. Bloß in was?

Da ist es doch interessant, einen Blick auf den letzten Bericht der American Meteorological Society aus dem Jahr 2017 zu werfen. 42% der befragten Meteorologen erachteten die Natur als bedeutsamere oder mindestens gleichwertige Ursache für die Erwärmung. 49% sehen den Menschen als Urheber im Vordergrund, allerdings vermuten auch hier nur 15% den Menschen als alleinig ursächlich: gegenüber der Untersuchung des Zeitraumes 1991 bis 2011 eine deutliche Steigerung, aber eben nur um 15%.

Doch wissenschaftliche Erkenntnis lässt sich nicht durch Umfragen beweisen oder widerlegen. Die wissenschaftliche Wahrheitsfindung erfolgt nicht per Mehrheitsabstimmung. Als 1931 ein Buch erschien, „100 Autoren gegen Einstein“, reagierte dieser feinsinnig mit den Worten: „Warum einhundert? Wenn sie Recht hätten, würde ein Einziger genügen.“«

Zitiert aus: Fritz Vahrenholt, Sebastian Lüning, Unerwünschte Wahrheiten, Was Sie über den Klimawandel wissen sollten, Langen Müller Verlag München, 2020, Seite 271-273

Fazit

Im Prinzip ist alles gesagt. Der Jung-Psychologe (!) John Cook hat sich in seiner Masterarbeit, fachlich in den Klimawissenschaften völlig ahnungslos, die Zusammenfassung von den rund 12.000 Publikationen vorgenommen und die Kriterien für deren Bewertung vollständig konturlos gemacht. Darüber hinaus eliminierte er noch den allergrößten Teil der Arbeiten aus seiner Betrachtung und bei den übriggebliebenen Arbeiten stellte er fest, dass hier zumindest ein gewisser Einfluss des Menschen auf das Klima für möglich gehalten wird. Daraus machten Politiker und Medien dann die passive Lüge: 97% aller Fachwissenschaftler seine sich einig, der Mensch wäre der alleinige Verursacher des Klimawandels.

Ein schlechter Witz. Aber einer, der viel Schaden anrichtet. Das passiert, wenn Wissenschaft und Ideologie zusammenkommen.

Wussten Sie, dass 90% aller Pflanzen bei einer Konzentration von Kohlendioxid von 280 ppm unter einer schrecklichen Mangelernährung leiden? 280 ppm ist übrigens der CO2-Wert, der im Jahr 1850 vorlag und welcher von Klimaaktivisten als erstrebenswert angeführt wird.

C3-Planzen (Bäume und fast alle landwirtschaftlich genutzten Pflanzen) aber erreichen ihre optimale Photosyntheseleistung erst bei rund 800-1000 ppm! Exakt deswegen wird in vielen Gewächshäusern der Gehalt dieses (einzigen) „Nahrungsmittels“ der Pflanzen auch künstlich erhöht. Jeder Teil, jedes Molekül einer Pflanze wird aus CO2 hergestellt. Ohne CO2 würden sie nicht existieren können und man kann sagen, dass Pflanzen nichts anderes als andere Erscheinungsformen des Kohlendioxid sind – erschaffen mittels Photosynthese und wenigen Mineralien aus dem Boden als Hilfsstoffe. Und das Beste an allem ist – je mehr CO2 Pflanzen einatmen und verarbeiten können, desto mehr Sauerstoff geben diese wieder ab. Wie im nachfolgenden Zitat aufgezeigt wird, ist der Anstieg der Kohlendioxid-Konzentration kein „Klima-Killer“, sondern ein Segen für die Menschheit.

Zitat aus »Unerwünschte Wahrheiten. Was Sie über den Klimawandel wissen sollten«

»Es gibt kaum eine negative Wirkung auf der Erde, die nicht dem CO2-Molekül zugeschrieben wird. Es ist zu der meistgefürchteten gasförmigen Substanz geworden. Aber es ist der Baustein des Lebens. Für Pflanzen ist CO2 überlebensnotwendig. Unsere Bäume, aber auch Weizen, Roggen, Reis wachsen besser mit steigendem CO2 -Gehalt der Luft. Von der vorindustriellen Zeit bis heute hat sich die Photosyntheseleistung der meisten Pflanzen um 65% gesteigert. Sollten sich die Bemühungen der Staaten, die CO,-Emissionen zu begrenzen und abzusenken, erst gegen Ende des Jahrhunderts realisieren lassen, ist mit einem Anstieg der CO2-Konzentrationen auf 600 ppm zu rechnen. Bei einem solchen Anstieg des CO2 in der Luft von den heutigen 410 ppm auf 600 ppm legen die Pflanzen noch einmal 35% zu.

Satellitenbilder zeigen eindeutig, dass sich etwa auf einem Viertel bis zur Hälfte der bewachsenen Gebiete der Erde die Vergrünung breitgemacht hat. In den letzten beiden Jahrzehnten entstanden im Mittel 310000 km² zusätzliche Blatt- und Nadelfläche, ungefähr die Größe Polens oder Deutschlands – jedes Jahr. Diese zusätzliche Fähigkeit der Pflanzen ist in den Klimamodellen nicht berücksichtigt, im Gegenteil, sie gehen davon aus, dass die Aufnahmefähigkeit der Pflanzen mit steigender Erwärmung zurückgeht. Dieser unberücksichtigte Effekt macht eine bedeutende Größenordnung aus, nämlich etwa 4 Milliarden Tonnen CO, pro Jahr zusätzlich. Das ist die jährliche Emission der Europäischen Union.

Diese Erkenntnisse sind für die Ernährung der Menschheit von größter Bedeutung. Wie der amerikanische CO2 -Experte Craig Idso darlegen konnte, steigt bei einem Anstieg um 300 ppm der Ertrag bei Getreide wie Weizen, Roggen, Hafer und Reis um 43%, bei Früchten und Melonen um 24 %, um 44% für Gemüse, 48% für Wurzeln, 37% für Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen oder Sojabohnen. Rechnet man durchschnittlich mit rund 35% Zuwachs bei Verdoppelung des CO2, so sind wir bis heute in den Genuss einer etwa 15 %igen Ertragssteigerung gekommen. Wer sagt es den Schülerinnen und Schülern von »Fridays for Future«, dass wir ohne den CO2-Anstieg ganz gewiss zu wenig Nahrungsmittel hatten, um die Welt satt zu machen? Allein 15% weniger Reis, Weizen und Soja wären auf Dauer für die Weltbevölkerung nicht erträglich. So erweist sich das so geschmähte „Klimagift“ CO2 als großes Glück, um Hunger in der Welt zu vermeiden.

Aber nicht nur die Quantität der Früchte wächst, sondern auch deren Qualität. Orangen enthalten bei höherer CO2-Konzentration in der Luft höhere Vitamin-C-Gehalte, und Tomaten enthalten mehr Vitamin A. Immerhin um mehr als 50% steigt der Vitamin-C-Gehalt von verschiedenen Gemüsesorten bei Verdoppelung des CO2-Gehalts von 350 auf 700 ppm. Aber auch die Bildung wichtiger gesundheitsfördernder pflanzlicher Stoffe wie Poly-Phenolen, Flavonoiden, Anthocyanen und Antioxidantien nahm schon bei einem Anstieg von 300 auf 450 ppm CO2 um 72% zu, wie man etwa bei Erdbeeren feststellen konnte. Der Anteil gesundheitsfördernder Stoffe bei Gemüse nimmt ebenfalls in beeindruckender Weise zu. Wir sollten alle an diesen Zusammenhang denken, wenn beim nächsten Mal vom Klimakiller oder Klimagift CO2 und dem Wunsch, auf 280 ppm CO2 zurückkehren zu wollen, die Rede ist.«

Zitiert aus: Fritz Vahrenholt, Sebastian Lüning, Unerwünschte Wahrheiten, Was Sie über den Klimawandel wissen sollten, Langen Müller Verlag München, 2020, Seite 24-25

Fazit

Viel Lärm um nichts. Der Astrophysiker und Meteorologe Piers Corbyn stellt fest, dass die CO2-Theorie der grösste Unsinn ist, den es je gab. Das Menschengemachte CO2 beträgt etwa nur 4% der Gesamtcirkulation zwischen Meer und Luft. Termiten beispielsweise produzieren 10 mal mehr CO2 als Menschen.

Zudem kann aufgrund der in Punkt 1 aufgezeigten Klimaschwankungen der jüngeren Vergangenheit, in der die CO2-Konzentration ja noch das vermeitliche Wunschziel von rund 280 ppm CO2 aufwies und es trotzdem zu diesen Erwärmungen kam, mit großer Wahrscheinlichkeit festgestellt werden, das CO2 keinen entscheidenden Beitrag bei Klimaschwankungen beiträgt.

Vergessen Sie also am Besten alles, was man Ihnen zum ›bösen‹ CO2 gesagt hat! CO2 ist kein Klima-Killer, sattdessen ein Segen für die Menschheit! Dadurch, dass CO2 die einzige Ernährung für Pflanzen ist, ist die Erde grüner als noch vor 20 Jahren. Auch die Ernten steigen stark an und auch die Qualität der Pflanzen steigern sich.

Zitat aus dem obigen Zitat: »Wer sagt es den Schülerinnen und Schülern von »Fridays for Future«, dass wir ohne den CO2-Anstieg ganz gewiss zu wenig Nahrungsmittel hatten, um die Welt satt zu machen?«

Teil II – Weitere Widersprüche

Die Punkte 4 – 7 beleuchten weitere Widersprüche und Unwahrheiten.

Bei jedem Bericht im Fernsehen über einen Wirbelsturm mit entwurzelten Bäumen und abgerissenen Ästen sehen sich tausende Deutsche mit bedeutungsvollen Blicken an und murmeln entsetzt: „Ja, da sieht man es wieder, der Klimawandel!“ Aber macht sich jemand die Mühe, einaml in die öffentlich zugänglichen Statistiken zu schauen, um zu überprüfen, ob das Bauchgefühl sie nicht gerade täuscht? Ein solcher Blick würde sich allerdings durchaus lohnen, wie nachfolgend an wenigen Beispielen gezeigt wird:

Zitat aus »Unerwünschte Wahrheiten. Was Sie über den Klimawandel wissen sollten«

»Extremwetterereignisse werden von einigen Akteuren der Klimadebatte regelmäßig als Folge des menschengemachten Klimawandels gedeutet. Und welcher Zeitungsleser kann das schon beurteilen, ob eine Steigerung des Extremwetters in den letzten Jahrzehnten, Jahrhunderten und Jahrtausenden erkennbar ist oder ob sich das Wetter in der üblichen natürlichen Schwankungsbreite abspielt. Im Jahr 2012 veröffentlichte der IPCC einen Sonderbericht zum Extremwetter. Hierin wird freimütig eingeräumt, dass es noch keine gesicherten Trendinformationen gibt, die eine anthropogene Beeinflussung der allermeisten Extremwetterarten annehmen lassen könnten Insbesondere könne man keine Zunahme der tropischen Wirbelstürme erkennen, Aussagen zu Tornados und Hagel machen oder globale Trends bei der Entwicklung von Überschwemmungen identifizieren. Dürren würden in einigen Regionen häufiger, in anderen seltener.

Die fehlende Attribution zwischen Extremwettern und anthropogenen Einflüssen gilt auch hierzulande. Der Deutsche Wetterdienst erklärte 2018, dass es bislang noch schwierig sei, eine Zunahme von Extremwetterereignissen in Deutschland statistisch nachzuweisen. Das liest sich in den Medien, wenn ein Sturm über Deutschland hinwegfegt oder sich in einer Region sintflutartige Regenfälle ereignen, sehr häufig anders. Es ist ja auch viel schlagzeilenträchtiger, ein solches Naturereignis auf den Klimawandel zu schieben. Das leuchtet jedem ein und erhöht das schlechte Gewissen jedes Einzelnen. Die Statistik hierfür gibt das allerdings nicht her.

Ein Team der National University in Canberra dokumentierte 2012, dass die globalen Niederschläge in den letzten 70 Jahren trotz globaler Erwärmung weniger extrem geworden sind, und dies sowohl in zeitlicher als auch in räumlicher Hinsicht. Eher gibt es eine Tendenz zu ausgeglicheneren Verhältnissen: Trockene Gebiete wurden feuchter, und feuchte Gebiete wurden trockener. In vielen Fällen weltweit stecken Ozeanzyklen wie die PDO, AMO oder NAO (Nordatlantische Oscillation) hinter Veränderungen beim Hochwasser. Die Häufigkeit von Dürren blieb im globalen Maßstab während der letzten 30-100 Jahre unverändert. Langzeittrends sind nicht zu beobachten. In einigen Regionen wurden Dürren häufiger, in anderen hingegen seltener.«

Zitiert aus: Fritz Vahrenholt, Sebastian Lüning, Unerwünschte Wahrheiten, Was Sie über den Klimawandel wissen sollten, Langen Müller Verlag München, 2020, Seite 21

Fazit

Statistisch ist eine Zunahme von Extremwetterereignissen (nicht nur in Deutschland) nicht nachzuweisen. Auch gibt es keine Zunahme von tropischen Wirbelstürmen. Ganz allgemein gibt es vielmehr eine Tendenz zu ausgeglicheneren Verhältnissen: Trockene Gebiete wurden feuchter, und feuchte Gebiete wurden trockener. Ebenso blieb die Häufigkeit von Dürren im globalen Maßstab während der letzten 30-100 Jahre unverändert. Langzeittrends sind nicht zu beobachten.

Der Spruch „Vertraue auf dein Bauchgefühl“ ist hier, wie häufig, Humbug. Insbesondere dann, wenn es um Wissenschaft geht. Denn hier geht es um „Wissen“ und nicht um „Glauben“ (oder Fühlen).

Die Klima-Debatte erscheint als Glauben. So ist bspw. die „Hockey-Stick-Kurve“ (siehe Punkt 1 – Das Märchen vom ereignislosen Klima von vor 1850) eines überambitionierten Jung-Wissenschaftlers zwar längst als falsch entlarvt worden, im Bewusstsein vieler Klima-Aktivisten hat sie aber immer noch die Bedeutung eines Bibelzitates.

Und so gibt es eine Reihe von erstaunlichen Tatsachen bezüglich der Klimamodelle, die in der Öffentlichkeit verschwiegen bzw. geleugnet werden. Nämlich die, dass die Klimamodelle höchst ungenau sind und Glaskugeln gleichen, da diese vieler Faktoren (Sonne, Meereszyklen, Wolken, Brände, Vulkanausbrüche etc.) und deren komplizierte Wechselwirkung gar nicht mit einbeziehen können. Dass sich die meisten Prognosen als falsch herausgestellt haben, ist daher nicht verwunderlich. Besonders entlarvend für den Klima-Hysterie-Glauben ist aber, dass der extremste und völlig unwahrscheinliche Fall als derjenige dargestellt wird, der unweigerlich eintreten würde, wenn wir „so weitermachen“ würden, wie bisher. Genau deswegen plärrt Greta: „I want you to panic!!“

»Bjorn Stevens vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie redete im März 2019 Klartext. Obwohl die Rechenleistung der Computer auf das Vielmillionenfache gestiegen ist, sei die Vorhersage der globalen Erwärmung heute so unpräzise wie eh und je. »Es ist zutiefst frustrierend, kommentiert Stevens den fehlenden Fortschritt in der Prognoseforschung. Stevens gibt weiter zu bedenken: »Unsere Computer sagen nicht einmal mit Sicherheit voraus, ob die Gletscher in den Alpen zu- oder abnehmen werden.

Eine der großen Baustellen sind die Wolken, die eine enorme Bedeutung für das Klima besitzen. Verändert sich die niedrige Wolkendecke weltweit um 4%, so ändern sich die Temperaturen um 2° C. Modelle können die Wolken aber immer noch nicht korrekt wiedergeben. Nicht einmal die europäischen Wintertemperaturen können zuverlässig angegeben werden. Statt einer Erwärmung, wie die Modelle berechnen, hat es dort eine Abkühlung um 0,37°C zwischen 1998 und 2012 ergeben, und zwar pro Jahrzehnt.

Viele Politiker und Umweltaktivisten glauben noch immer fälschlicherweise, in den Klimawissenschaften seien heute alle wichtigen Fragen geklärt. Richard Betts der Leiter der Abteilung Klimafolgen des UK Met Office, äußerte sich 2014 hierzu: »Die Klimaänderung könnte sehr bedeutend oder auch gering sein. Wir wissen es nicht. Die altmodischen Modelle zur Energiebilanz haben uns dahin gebracht, wo wir heute sind. Wir sind uns nicht sicher, ob es zu massiven Klimaänderungen kommen wird, können es aber auch nicht ausschließen« Der Vergleich der Modellergebnisse mit den globalen Temperaturdaten durch Satellitenmessungen zeigt das deutlich. In der Realität hat sich das Klima in den letzten 20 Jahren viel langsamer – etwa halb so stark -erwärmt, wie von den Modellen vorhergesagt. Sind schon die Modellergebnisse mit sehr großer Unsicherheit verbunden, so machen die Emissions-Szenarien, die der IPCC seinen Berichten zugrunde legt, die Prognosen noch extrem unwahrscheinlicher.

Der IPCC beschreibt seit 2014 vier Szenarien der zukünftigen Klimaentwicklung, die sich allein in dem Anstieg der CO2-Emissionen unterscheiden. Die geringste Temperaturentwicklung wird durch ein Szenario RCP 2.6 beschrieben. 2.6 bedeutet, dass die Erwärmungskraft des anthropogen ausgestoßenen CO, nur 2,6 Watt/m² erreicht, da rechtzeitig Minderungsmaßnahmen ergriffen werden. Damit ließe sich, so der IPCC, das 2-Grad-Ziel einhalten. Das andere Extrem wird beschrieben durch RCP 8.5. CO, steigt so dramatisch an, dass dadurch 8,5 Watt/m‘ im Jahr 2100 an Erwärmung erzeugt werden.

Dieses Szenario unterstellt, dass sich die CO2-Emissionen vervielfachen werden. Der Kohleverbrauch würde sich verfünf- bis versiebenfachen. Eine solche Emission ist schlichtweg irreal. Auf diesem Szenariopfad würden uns irgendwann in den2080er-Jahren Kohle, das Öl und das Gas ausgehen. Dieses Szenario wird in der Öffentlichkeit dann auch noch als Business as usual« bezeichnet. Doch für viele Politiker und Journalisten sowie für »Fridays for Future« ist das unplausible Worst-Case-Szenario der Bezugspunkt für die Ausrufung des Klimanotstands. Und keiner der Wissenschaftler des IPCC ruft »Halt«.

Wir können uns nicht am unwahrscheinlichsten, irrealen Extremszenario orientieren, denn die finanziellen Mittel der Gesellschaft sind begrenzt. Je unwahrscheinlicher ein Szenario, umso mehr Geld verschlingt dessen Vermeidung Geld, das für andere Bedrohungen der Menschheit bereitstehen müsste. Mittelfristige Klimaprognosen, die Vorhersagezeiträume von ein bis zehn Jahren umfassen und daher auch als „dekadische Klimavorhersagen« bezeichnet werden, sind erheblich belastbarer. Ein solches Forschungsprojekt zu mittelfristigen Klimaprognosen gibt es in Deutschland. Dieses MiKlip des deutschen Bundesforschungsministeriums deckt den realistischen Zeitraum von etwa zehn Jahren ab und kommt zu unspektakulären Ergebnissen.

Wahrscheinlich hat daher niemals eine öffentliche Rundfunkanstalt oder ein anderes Medium darüber berichtet. Für die globale Temperatur bis zum Jahre 2028 sagt dieses Projekt eine Erwärmungspause voraus. Interessanterweise hatte MiKlip noch zwei Jahre zuvor eine rapide Erwärmung von mehr als zwei Zehntel Grad pro Jahrzehnt für die kommenden Jahre prognostiziert. Auch amerikanische Wissenschaftler wie Judith Curry kommen zu einer für die Klimapolitik höchst bedeutsamen Voraussage, dass es nämlich aufgrund der kühlenden Auswirkungen schwacher solarer Zyklen und der negativen Phase der AMO sogar bis 2050 zu einer Erwärmungspause kommen kann.«

Zitiert aus: Fritz Vahrenholt, Sebastian Lüning, Unerwünschte Wahrheiten, Was Sie über den Klimawandel wissen sollten, Langen Müller Verlag München, 2020, Seite 22-23

»Prognosen sind immer wieder falsch. Die Vorhersagen für den Temperaturanstieg langen von Anfang an völlig daneben. Es begann mit der berüchtigten ›Hockey-Stick‹-Kurve, dann kamen kryptische Prognosen vom Typ: »Mit 86,7 % Wahrscheinlichkeit wird der Temperaturanstieg bis 2030 zwischen 0,62 und 3,17 °C liegen.« Der Himalalaya sollte demnächst schneefrei sein und auch die Kassandra-Nachricht, der Montanas Glacier National Park hätte bis 2020 seine Gletscher verloren, bewahrheitet sich nicht. Da waren zehn oder fünfzehn Schilder ins Eis gesteckt worden: »Dieses Eis wird 2020 geschmolzen sein,« Man stellte Ende 2019 fest, dass die Schilder noch immer solide im Eis steckten…«

Zitiert aus: Hans Hofmann-Reinecke, »GRÜN + DUMM …reloaded«, Sommerset West – South Afrika, Seite 92

Fazit

Die Klimamodelationen sind nahezu unbrauchbar. Viele Faktoren (Sonne, Meereszyklen, Wolken, Brände, Vulkanausbrüche etc.) und deren komplizierte Wechselwirkung können dort gar nicht mit einbezogen werden. Obwohl die Rechenleistung der Computer auf das Vielmillionenfache gestiegen ist, ist die Vorhersage der globalen Erwärmung heute so unpräzise wie eh und je.

Sie haben in den letzten 30 Jahren gelernt, dass Ihr Auto, oder besser, der Verbrennungsmotor an sich, insbesondere der Dieselmotor, etwas böses sei, welcher auschließlich krank machen und das Klima zerstören würde. Das Auto sei kein Fortschritt mehr, welcher der Mehrheit der Menschen, insbesondere auch der Ärmeren, die Bereitstellung all der wichtigen Utensilien des täglichen Lebens ermöglicht und zudem Mobilität sichert, sondern es sei Technik aus dem letzten Jahrhundert und könne mal eben weg. Und wenn Sie es dann doch einmal wagen sollten, sich hinter das Steuer zu setzen, dann bitte nur mit schlechten Gewissen!

Was für eine Farce… Lesen Sie bitte selbst:

Zitat aus »Gesetze der Symbiose von Wunschdenken, Wahrnehmungsfilter und Selbstzensur«

»Die Grenzwerte, welche gegenwärtig die Grundlage für Fahrverbote von Dieselfahrzeugen in einigen Städten sind, können nur als Märchenphantasien bezeichnet werden. Sie basieren auf einem 15 Jahre alten wissenschaftlichen Pfusch: In diesen Studien wurde ein kleiner Unterschied in der Lebenserwartung von Menschen in großen Städten und auf dem Lande festgestellt, wenngleich fraglich ist, ob dieser überhaupt signifikant genannt werden darf. Dies wurde allein auf den geringen Gehalt von Stickstoffdioxid und Feinstaub auf dem Lande zurückgeführt. Dass jedoch dutzende anderer Unterschiede zwischen beiden Populationen bestehen – z.B. Zusammensetzung der Bevölkerung, Stressfaktoren, Rauchen, Trinken, Essgewohnheiten, organische Erkrankungen aufgrund psychologischer Probleme (Single-Haushalte, stressiger Berufsverkehr, Leistungsdruck im Beruf) etc. etc. – wurde natürlich geflissentlich ignoriert.

Ernsthafte Wissenschaftler können über solche Grenzwerte nur lauthals lachen, besonders dann, wenn sie durch ahnungslose WHO-Bürokraten in irgendwelche Papiere hineinkopiert wurden, die dann von wichtigtuerischen Politbürokraten verwendet werden, um ihre nimmermüde Sorge um das Wohl der Menschen zu unterstreichen.

Die Realität ist jedoch, dass Stickstoffdioxid keine Gesundheitsrisiken verursacht, wie jeder Fachmann weiß und wie millionenfach jeden Tag bewiesen wird. Misst man nämlich die Konzentration dieses Gases in einer Küche, in welcher mit Gas gekocht wird, liegt sie 50-200fach über diesem „Grenzwert“ – und das jeden Tag, jahre- und jahrzehntelang.

Um die Absurdität dieses Gefahrenmärchens noch zu steigern, hat man sich allerdings noch einfallen lassen, die Messstationen so aufzustellen, dass diese ein Vielfaches der tatsächlichen Konzentration dieser „Gifte“ messen müssen. Diese werden in der Regel durch Wind und freie Flächen verteilt und zerstreut. Wenn man die Messstationen aber in einer Nische neben einer Ampel aufstellt, kann man sicher sein, dass sich eine maximale Konzentration von Abgasen wartender Autos in diesem Winkel verfängt und Messwerte erzeugt, die über dem (ohnehin frei erfundenen) Grenzwert liegen. Genauso wird es aber in deutschen Städten gemacht!

Schon können bedeutungsgeile „Umweltaktivisten“ Klage einreichen. Die armen Richter müssen ihnen aufgrund der Gesetzeslage auch noch Recht geben. Zähneknirschend setzen dann die Stadtväter die unnötigen Fahrverbote um. Ein Blick hinter die Kulissen dieser Organisationen offenbart 2-3 kamerageile Vorbeter und wenige hundert Mitläufer, von denen die meisten Karteileichen sein dürften. Darf man solchen Mikrovereinen überhaupt erlauben, mit Hilfe von cleveren Anwälten reihenweise Kommunen zu verklagen und so die Mobilität von Hunderttausenden ihrer Mitbürger einzuschränken?«

Zitiert aus: „Gesetze der Symbiose von Wunschdenken, Wahrnehmungsfilter und Selbstzensur“ (politische Belletristik in Form einer fiktiven Vortragsreihe mit eingeschobenen, politisch korrekten Vorschlägen zur Gegenpropaganda) von Marc DeSargeau, FAGULON-Verlag 2020, Seite 175-177

Fazit

Die Verteufelung des Autos oder Lastkraftwagens mit Verbrennungsmotor ist Teil des Spiels. Die Horror-Szenarien vom „giftigen“ Stickstoffdioxid beruhen auf einer 15 Jahre alten Pfusch-Arbeit und die Grenzwerte werden einfach aus der Hüfte zusammengeschustert. Eben diese Grenzwerte werden in einer Küche, in der mit Gas gekocht wird, 50-200fach überschritten – so „giftig“ ist also NO2.

Es ist zunächst ganz offensichtlich, dass E-Autos leise sind und keine Abgase ausstoßen. Also müssen sie doch gut für das Klima sein! Sind sie auch – aber hauptsächlich für die Städter, denn der Strom wird auf dem Land entweder in Kraftwerken produziert, die Massen von CO2 freisetzen oder durch Windräder, welche die Landschaft okkupieren, Vögel und Insekten töten und die Menschen mit Infraschall überziehen. Dazu kommt noch die Menge an CO2, die für die Produktion der Batterien und der Rohstoffe freigesetzt wird. Natürlich freuen sich Hersteller über neue Produkte und auf neue Absatzmärkte, insbesondere, wenn ein Teil des Kaufpreises vom Staat subventioniert wird und deshalb den Profit sichert. Das Weltklima ist wohl nur ein Vorwand, den zwar die kindlichen Gemüter der Aktivisten glauben, der aber mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat.

»Heute ist jedenfalls der Ausstoß eines E-Autos größer als der eines benzin- oder dieselgetriebenen Fahrzeugs. Hans-Werner Sinn kann sich das nur dadurch erklären, „dass hinter den Beschlüssen der EU auch industriepolitische Absichten stehen. Die Entrüstung über die Manipulationen der Automobilindustrie bot die historische Gelegenheit, bei der Manipulation der Formel für die Flottenverbrauchswerte so kräftig hinzulangen, dass die in der Dieseltechnik führenden deutschen Hersteller auf Elektromobilität umrüsten und sich wieder hinten anstellen“ müssen. Denn der Grenzwert für 2030 mit 2,2 Liter Diesel und 2,6 Liter Benzin pro 100 km ist ingenieurtechnisch unrealistisch.

Frankreich hat sich wegen seines hohen Kernenergieanteils auf Elektroautos spezialisiert und sich in Brüssel mit den Grünen im Europäischen Parlament verbündet und darum gerungen, Standards zu setzen, die der deutschen Automobilindustrie die Luft abschnüren. Die deutsche Bundesregierung ließ es geschehen, Umweltministerin Schulze begrüßte die neue Regelung als »wichtigen Baustein für den Klimaschutz im Verkehrsbereich“.

Es ist ein Trauerspiel, wie Deutschland sein weltweites Alleinstellungsmerkmal in der nunmehr nahezu schadstofffreien und CO2 -effizienten Dieseltechnologie mit den damit verbundenen Arbeitsplätzen eintauscht gegen batteriebetriebene Fahrzeuge, die in den nächsten 15 Jahren keinen Beitrag zur CO2-Minderung leisten. Denn nach einer Studie im Auftrag des ADAC und des österreichischen Automobilclubs stößt ein Diesel-Golf bis zu einer Fahrleistung von 219000 Kilometer weniger CO2 aus als ein E Golf. Auch 2030 bis 2040, bei angenommener 100 %-Versorgung mit CO2-freiem Strom, gilt dies für die ersten 40 500 Kilometer, wegen des chinesischen oder ostasiatischen CO2-Rucksacks, den die Batterie trägt. Und China denkt nicht daran, die CO2-Emissionen bis 2035 sinken zu lassen. VW garantiert immerhin acht Jahre Lebensdauer für seine Batterie. Danach geht das Spiel von Neuem los.

Aber noch stehen wir ja am Anfang der Batterieforschung, denken wir alle. Doch Robert Schlögl, Direktor am Berliner Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, sieht die Batterietechnologie als „nahezu ausgereizt. Es gibt physikalische Grenzen. Bei jeder Batterie wird für jedes Elektron, das man speichern will, mindestens ein weiteres ganzes Atom zur Speicherung benötigt. Das macht Batterien zwangsläufig schwer und sehr ineffizient. Lithium ist bereits das leichteste Metall.“ Mit ein paar technischen Änderungen können Batterien in den nächsten 10-20 Jahren maximal noch um den Faktor 2 leistungsfähiger gemacht werden. Und schon droht die nächste Knappheit. Würde VW nur noch E-Autos produzieren, so benötigte der Konzern etwa 130 000 Tonnen Kobalt pro Jahr. Die Weltjahresproduktion beträgt heute 123 000 Tonnen, schreibt Jörg Wellnitz, Professor an der TH Ingolstadt.«

Zitiert aus: Fritz Vahrenholt, Sebastian Lüning, Unerwünschte Wahrheiten, Was Sie über den Klimawandel wissen sollten, Langen Müller Verlag München, 2020, Seite 320-321

Fazit

Die Elektromobilität ist nichts als eine Mode, ein Marketing-Gag, ein neues Geschäftsfeld, was sich wunderbar mit dem schlechten Gewissen, was den Menschen in einer flächendeckeden Kampange gemacht wird, etablieren lässt. Elektrofahrzeuge haben nur einen einzigen Vorteil gegenüber dem Verbrennungsmotor: Sie setzen keine Emmisionen im Betrieb ab.

Ein eGolf beispielsweise hat 35 kWh Batteriekapazität. Ein Verbrennungsmotor leistet für jeden Liter Sprit, den er verbraucht, etwa 3 kWh. Der eGolf hätte also rund 11,5 Liter im Tank (35/3=11,6). Damit kommt er nicht sonderlich weit und bei den vom Hersteller angegeben 300 km Reichweite (wenn es denn soviel sein sollte) eines Elektrogolfs dürften im realistischen Winterbetrieb weniger als 200 Kilometer übrig bleiben – ein viel billigerer Golf Diesel TDI fährt mit einem Tank mal eben 1.000 Kilometer weit. Wer sich mit seinem Elektroauto bei Kälte auf die Straße traut, büßt bis zu 70 Prozent der Reichweite ein, die der Hersteller verspricht, ergab ein Test von ›Autobild‹.

Aber auch sonst ist ein Elektrofahrzeug nicht sonderlich innovativ. Eine Batterie der zuvor genannten Größe kommt etwa auf ein Gewicht von 280 kg – ein Tank mit 11,5 Litern Benzin wiegt keine 15 kg. Ansonsten bleibt es, den Nutzern von Elektrofahrzeugen viele beschauliche Stunden vor den Schnell-Ladestationen zu wünschen. Richtig kalte Füße kriegt der Fahrer möglicherweise, wenn er dann im alpinen Raum ›nachtankt‹. So schreibt Focus Online: »Schon in Österreich kostet die DC-Kilowattstunde (Gleichstrom-Schnellladen) 1,29 Euro…wer ein großes Elektroauto wie einen Tesla S 100 D lädt, zahlt da schnell dreistellige Beträge – theoretisch bis zu 129 Euro einschließlich möglicher Ladeverluste.«

Nicht nur vom Handling und vom wirtschaftlichen Betrachtet ist die Elektromobilität ein Unfall. Nimmt man alle Parameter zusammen, weisen Elektrofahrzeuge auch ökologisch eine schlechtere Bilanz auf, als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Teil III – Ergänzungen

Die folgenden Punkte sollen das Blickfeld auf das Thema erweitern helfen.

Die Klimaforschung, genau wie andere Forschungsbereiche auch, werden in die ›ideologisch korrekte‹ Richtung gelenkt. Dieses Geschehen nahm ab etwa Anfang der 1990er Jahre massiv zu. Die geschieht durch eine entsprechend gesteuerte Vergabe von Forschungsgeldern, langfristigen Anstellungen (statt die immer wieder befristeten Stellen, des sogenannten akademischen Prekariat) und Berufungspositionen. So ist es in der Klimaforschung von entscheidender Bedeutung, sich Klimathemen zu widmen, welche vermutlich die erwünschten Ergebnisse liefern. Sie müssen nicht nur den eigenen Vorgesetzten, sondern auch der Politik (oder bestimmter Teile der Wirtschaft) gefallen, um die Möglichkeit zu eröffnen, eigene Forschungsmittel einzuwerben. Abweichler, welche zu ganz anderen Ergebnissen kommen, als die gewünschten, müssen also nicht rausgeschmissen werden – sie werden im Laufe des normalen Selektionsprozesses lautlos ›ausgedünnt‹. Darüber hinaus können Abweichler auch durch sogenannte ›Gatekeeper‹ daran gehindert werden, ihre Publikationen in guten Zeitschriften zu platzieren (die Voraussetzung dafür, eigene Forchungsgelder einwerben zu können), indem deren Publikationen im Peer-Review-Verfahren verzögert oder sogar verhindert werdenn können. Ideologisch korrekte Wissenschaftler werden hoffiert und strahlen hell im Rampenlicht der für ihre ›Ergebnisse‹ verliehenden Auszeichungen, Ehrungen, bei Vorträgen und öffentlichen Auftritten in den verschiedenen Medienbereichen.

Zitat aus »Unerwünschte Wahrheiten. Was Sie über den Klimawandel wissen sollten«

»Hans von Storch, einer der Kritiker dieser Entwicklung, nennt das ›post-normale Wissenschaft“: »Tatsächlich üben manche Klimawissenschaftler Macht aus jenseits jeder demokratischen Kontrolle, ohne dafür haften zu müssen.« Er kritisiert, dass Wissenschaftler eine »politische Agenda haben«. ›Scientists for Future‹ ist der beste Beleg für diese Entwicklung. Die politische Einflussnahme steht im Vordergrund, nicht die wissenschaftliche Erkenntnis. Und die Politik kann sich der Verlockung nicht entziehen, besonders diejenigen zu unterstützen, die ihrem politischen Kalkül am besten entsprechen. Staatliche Aufgabe wäre es, gerade diejenigen zu stärken und ihnen eine Plattform anzubieten, die abweichende Erkenntnisse zusammentragen.

Wenn es nach Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung geht, müssten die meisten Forscher irgendwann zu ›Alarmisten‹ werden. Denn nur durch eine »Große Transformation« könne die moderne Industriegesellschaft abgelöst werden. Diese Nachhaltigkeitsrevolution stehe jetzt an nach der neolithischen Revolution und der industriellen Revolution.

Oliver Geden, Klimaberater der Bundesregierung, beurteilt das so: »Der Geltungsanspruch der Klimawissenschaftler sei in der Tat einzigartig. Die Globale Transformation »war das erste Werk, das nach dem Ende des Kommunismus die ganze Welt nach einem Plan umstrukturieren wollte. Auf eine solche Idee kommen heute nur noch Klimaforscher.« Man könnte es einfach auch Ökodiktatur nennen, die sich Schellnhuber wünscht.

In etwa so, wie sich Christiana Figueres das vorstellt, bis 2016 Generalsekretärin der Klimarahmenkonvention UNFCCC, die die jährlichen UN-Klimakonferenzen veranstaltet. Sie erklärte, dass das Ziel der UNFCCC nicht die Rettung vor der ökologischen Katastrophe sei, sondern die Zerstörung des Kapitalismus.«

Zitiert aus: Fritz Vahrenholt, Sebastian Lüning, Unerwünschte Wahrheiten, Was Sie über den Klimawandel wissen sollten, Langen Müller Verlag München, 2020, Seite 275

»Doch hat sich in Politik und Medien der Eindruck festgesetzt, dass die Klimawissenschaft abgeschlossen ist, »Science is settled«. Dabei vergeht kaum ein Tag, an dem nicht neue Erkenntnisse der Klimaforschung bisher vermeintlich sicheres Wissensterrain erschüttern. Und dies passiert, obwohl es immer schwieriger wird, an Forschungsmittel zu kommen, wenn die Forschungsergebnisse dem politischen Mainstream nicht behagen. Die Liste der Wissenschaftler, die der immer stärker werdenden Verengung der Forschung auf den bisherigen Mainstream zum Opfer fallen, wird länger und länger. Ergebnisse, die den bisherigen Konsens in Frage stellen, werden durch die Gatekeeper des Publikationsprozesses außen vor gehalten.

Mike Jonas schilderte im April 2019 eine solche Tortur durch den Begutachtungsdschungel. Er hatte etwas gefunden, was die herkömmliche Sichtweise störte: Der Südliche Ozean (also der Ozean um die Antarktis) hat sich in den letzten Jahrzehnten unerwarteterweise abgekühlt. Klimamodelle können diese Abkühlung jedoch nicht reproduzieren und werfen fälschlicherweise in den Rückwärtsmodellierungen immer nur Erwärmung aus. Mike Jonas machte dies zum Thema seines Papers. Wie kann man den Modellen trauen, wenn sie einen riesigen Ozeanbereich falsch berechnen?

Der Editor war zunächst vom Thema angetan. Zwei Reviewer fanden die Kritik am IPCC nicht gut, gaben negative Evaluierungen. Jonas durfte darauf antworten, daraufhin zogen sich die beiden Gutachter zurück, gaben an, keine Zeit mehr zu haben. Der Herausgeber kontaktierte zwölf Ersatzgutachter, keiner wollte tätig werden. Daraufhin lehnte der Editor das Paper einfach ab. Kritik abgebügelt. IPCC gerettet…


Der schweizerische Ökonom Mathias Binswanger von der Universität St. Gallen sieht die Gefahr: „Einem jungen Wissenschaftler bleibt unter diesen Umständen gar nichts anders übrig, als sich den in Top-Journals vertretenen Mainstreamtheorien anzuschliessen.«

Zitiert aus: Fritz Vahrenholt, Sebastian Lüning, Unerwünschte Wahrheiten, Was Sie über den Klimawandel wissen sollten, Langen Müller Verlag München, 2020, Seite 273-274

Unsere ehemals freie, und was die allgemeinen Lebensrisiken angeht, relativ rational handelne Gesellschaft hat sich in eine Angst-Gesellschaft mit Vollkaskomentalität verwandelt. Durch beständig-alarmistische Berieselung durch Medien, Wirtschaft und Politik wurde aus einer vorsorgend rationalen Haltung eine irrationale Sicherheitsbedürfnis-Haltung, was sich bis zum Glaubensbekenntnis steigert. Wer sich nur noch mit einem nahezu unwirksamen Fahrrad-Helm (diese Hart-Styropor-Schalen leiten einen Stoß direkt an das Gehirn weiter mit Folge Schädel-Hirn-Trauma) und Leuchtweste aufs Fahrrad traut, oder ganz einfach nicht mehr Auto fahren mag, weil ja so angeblich das Klima zerstört wird und den eigenen Untergang nach sich zieht, hat die Kirche längst aus dem Dorf getragen. Wahrscheinlichkeiten und faktisch drohende Konsequenzen wurden vollkommen verzerrt – zuletzt machte dies der Umgang mit dem für 99,8% der Menschheit harmlose Coroana-Virus deutlich.

Wer solchen Alarmismus nicht folgt, denkt in der Sicht dieser Gesellschaft nicht (ideologisch) korrekt. Sie glauben dies wirklich und erkennen gar nicht, wie falsch sie liegen und wie sie in die Irre geführt wurden. Abweichler von diesem (irrationalen) Alarmismus werden von der Glaubensgemeinschaft mit verbalen Farbbeuteln beworfen (Klimaleugner, Corona-Leugner, Umwelt-Sünder usw.). Die alarmistische Angst hat längst etliche Eigenschaften eines religiösen Wahns angenommen, denn die Gläubigen fühlen sich als ›die Guten‹ und haben die moralische Pflicht, die ›Ungläubigen‹ von ihrem verwerflichen Denken und Handeln abzubringen.

Das psycholigisch interessannteste Phänomen ist hierbei, dass mit Blick auf vergangene ›Katastrophen‹, welche sich dann in der Regal als relativ harmlos erwiesen, nichts gelernt wurde. Es wird weiter verfahren nach dem Motto: »Believe in the worst outcome and ignore any doubt!«

Durchschaut man die Panikmache, ist das Spiel vorbei. Der wieder Sehende steht dann zwar anscheinlich außerhalb der ›Gemeinschaft‹ – so stellen es zumindest die Medien in ihrer medialen Blase dar – aber in der Realität ist man gar nicht so allein und vor allem frei. Worauf warten Sie? Machen Sie sich frei

Zitat aus »Gesetze der Symbiose von Wunschdenken, Wahrnehmungsfilter und Selbstzensur«

»Typisch für RELOCOMP (Politisch korrekte Überkompensationen, Anm. Redaktion) ist auch die Übertreibung oder Erfindung von Klima-, Umwelt- und Rohstoffkatastrophen: In den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts war es die bevorstehende Eiszeit, dann kam das Waldsterben. Die Billigstudie eines bis dato unbekannten Kanadiers – später unter dem falschen Etikett eines Berichtes des Club of Rome publiziert – hatte zudem vor langer Zeit vorhergesagt, dass zum heutigen Zeitpunkt bereits die meisten Rohstoffe verbraucht sein würden und auch sonst der Erde trübe Zeiten ins Haus ständen. All dies blieb aus. Wie immer sind Prognosen eben schwierig, ganz besonders aber dann, wenn sie die Zukunft betreffen.

Also konnte nur noch eine Erwärmungskatastrophe helfen, die Alarmglocken und die Kassen der Industrie wieder zum Klingen zu bringen. Dass die durchschnittliche Temperatur auf der Welt allerdings schon mehr als ein Jahrzehnt nicht angestiegen ist, wollen nur wenige bemerken! Die wirklichen und überwiegend natürlichen Ursachen von Klimaschwankungen auf der Erde (Sonnenaktivität, Wolkendichte, große Meeresströmungen, große Vulkanausbrüche, Wald- und Steppenbrände u. a.) werden natürlich gering geschätzt, weil sich dadurch zeigen würde, wie untergeordnet die Bedeutung der Diskussion über den Anteil des Kohlendioxid-Ausstoßes ist, den der Mensch beeinflussen kann.

Allein ein Blick in die Geschichte der letzten tausend Jahre zeigt bereits, wie ganz ohne Treibhausgase sowohl eine lange Kälteperiode als auch eine ebenso lange Wärmeperiode die Gesellschaften in Europa verändert hat. Noch deutlicher wird dies, wenn man längere Zeiträume betrachtet, was aufgrund von Analysen des Eises auf den Polen möglich ist. Zudem wird selten erwähnt, dass Kohlendioxyd nur einen winzigen Anteil der Atmosphäre ausmacht und das Lebenselixier der Pflanzen ist. Pflanzen ernähren sich mit Hilfe der Photosynthese von Kohlendioxid. Alles Grün auf unserem Planeten ist aus diesem Grundstoff gemacht. Wie die Erfahrungen in Gewächshäusern und die Untersuchungen von Botanikern zeigen, liegt der gegenwärtige Gehalt dieses Gases in unserer Atmosphäre an der untersten Grenze dessen, was Pflanzen benötigen. Also wäre ein Anstieg der Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre ein wichtiger Stimulus für das Pflanzenwachstum und die Ernten in vielen armen Regionen der Erde. …

Dass die Industrienation Deutschland lediglich die vernachlässigbare Menge von 2% des weltweiten Kohlendioxid-Ausstoßes verursacht, wird bei all den hochgejubelten Aktivitäten und unrealistischen Zielen zur weiteren Verminderung dieser Emissionen fasst nie erwähnt. Ganz gleich, wieviel CO2 Deutschland einspart – die Welt wird es nicht merken!


In diesen Zusammenhang gehört auch die Propagandalüge von der Reduktion der Treibhausgase durch die Einführung von Elektroautos. Man suggeriert, dass die abgasfreien Fahrzeuge ihren Strom aus klimaneutralen Quellen erhalten. Dies wäre der Fall, wenn der gesamte Strom aus erneuerbaren Energien oder Atomkraftwerken käme. Das ist jedoch nicht der Fall. Der meiste Strom wird immer noch durch Verbrennung von Gas, Erdöl oder Kohle erzeugt.“«

Zitiert aus: „Gesetze der Symbiose von Wunschdenken, Wahrnehmungsfilter und Selbstzensur“ (politische Belletristik in Form einer fiktiven Vortragsreihe mit eingeschobenen, politisch korrekten Vorschlägen zur Gegenpropaganda) von Marc DeSargeau, FAGULON-Verlag 2020, Seite 157-161

Zitat aus »Unerwünschte Wahrheiten. Was Sie über den Klimawandel wissen sollten«

»Katastrophenwarnungen gab es schon viele. Die Warnung vor einer neuen Kleinen Eiszeit in den 1970er-Jahren, die Warnungen des Club of Rome, dass uns 2000 die Rohstoffe ausgehen, das Ende des deutschen Waldes um 2000, das Wegschmelzen des arktischen Meereises als Warnung durch Al Gore für 2014.

Oft kam es auch ganz anders, als man dachte. Das naheliegendste Szenario aber wäre zurzeit: Die Welt stellt sich bis 2100 langsam um, und Deutschland könnte in zehn Jahren abstürzen, wenn die Infantilisierung der Politik auf dem Niveau von ›Fridays for Future‹ weiter um sich greift. Die Politik sollte sich stattdessen mit unerwünschten Wahrheiten beschäftigen. Es scheint nicht wirklich ernst gemeint gewesen zu sein, als die Bundeskanzlerin im Januar 2020 forderte, dass Mainstream-Klimawissenschaftler und ihre Kritiker miteinander diskutieren sollten. Die Politik und viele Medien grenzen Kritiker eher immer stärker aus. Sie werden als angebliche Klimaleugner gebrandmarkt und isoliert.

Eine Politik, die ihre Kritiker nicht anhört, begeht einen schwerwiegenden Fehler. Eine Gesellschaft, in der die Mehrheit der Menschen der Auffassung ist, dass man nicht mehr sagen kann, was man denkt, verspielt den Pluralismus und ihre zukunftsfähige Offenheit.

Wir können uns mit unserer Bewertung der vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse irren. Diese Selbstprüfung muss jeder immer wieder für sich vornehmen. Wir bezweifeln, dass die Passagiere des sich beschleunigenden Klimanotstandszuges das noch tun können.

Zu viel wurde den Menschen bereits abverlangt, zu viel wurden 100%ige Wahrheiten verkündet, als dass man offen sein könnte für Kurskorrekturen. Und wenn es denn so sein sollte, dass die Notstandssituationen nicht gerechtfertigt waren, die Klimaprognosen in sich zusammenbrechen, weil sich ein Teil der Erwärmung als natürliche Entwicklung herausstellt und CO, weniger stark erwärmend wirkt als angenommen, hat nicht nur die Klimawissenschaft, sondern die Politik insgesamt ein Glaubwürdigkeitsproblem.«

Zitiert aus: Fritz Vahrenholt, Sebastian Lüning, Unerwünschte Wahrheiten, Was Sie über den Klimawandel wissen sollten, Langen Müller Verlag München, 2020, Seite 347

Die New York Times hat die deutsche Energiepolitik von Angela Merkel als „die dümmste der Welt“ bezeichnet. Weltweit sind alle kenntnisreichen Fachleute fassungslos darüber, wie man auf die Idee kommen kann, einem der führenden Industrieländer rund 80% seiner Energiequellen zu nehmen, ohne einen ausreichenden und kostengünstigen Ersatz zu haben. Und während die Welt Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke in Massen baut, sollen sie in Deutschland abgeschafft werden und gegen erneuerbare Energien ersetzt werden. Weshalb Deutschland bald viel Strom aus Atom- und Kohlekraftwerken von unseren Nachbarn importieren müssen, wird in den Rubriken Windernergie und Photovoltaik erläutert – das kann nicht funktionieren.

Hoffentlich kann dieser Unsinn noch von einer späteren Regierung, nach den Grünen, korrigiert werden…

Zitat aus »Gesetze der Symbiose von Wunschdenken, Wahrnehmungsfilter und Selbstzensur«

»Wie kommt es eigentlich, dass der bestmögliche experimentelle Beweis für die relative Harmlosigkeit des größten anzunehmenden Unfalls (GAU) in einem modernen Atomkraftwerk – nämlich die Kernschmelze und Explosion der äußeren Hülle beim Unglück in Fukushima – in der ganzen Welt verstanden wurde, nur in Deutschland nicht? Nicht ein einziges Todesopfer war zu beklagen. Nur ein übergewichtiger grüner Papagei hatte das nicht begriffen und keifte von 20.000 Toten. Diese Menschen hatte aber nicht der GAU, sondern der Tsunami auf dem Gewissen.

Viel von der (relativ moderaten) Verstrahlung der Umgebung der Reaktoren ist auf die langsame und inkompetente Reaktion der Betreiber zurückzuführen. Das Unglück wäre noch wesentlich harmloser gewesen, hätten sich sofort fähige und energische Helfer ans Werk gemacht. Stattdessen überschatteten Verdrängung, Missmanagement und Chaos die ersten Tage und Wochen. Die bisherigen Erfahrungen mit Strahlenopfern und experimentelle Daten beweisen eindeutig, dass höchstens einer von den rund 150 Personen, die in Fukushima stärkeren Strahlendosen ausgesetzt waren, ein erhöhtes Krebsrisiko haben dürfte.

Alle Länder um Deutschland herum halten deshalb nicht nur an ihren mehr als 140 Atomkraftwerken fest, sondern bauen und planen neue. Viele von ihnen stehen nahe an der Grenze. Weltweit sind mehr als 60 im Bau und rund 500 in der Planung. Es wäre also für die Anwohner ganz egal, ob deutsche, französische oder tschechische Reaktoren in die Luft fliegen: Die Gefahr bleibt auch nach der hastig gestrickten ›Energiewende‹ gleich. Dass sich dieses Amateurtheater noch als sehr kostspielige Rückwärtsrolle entpuppen wird, ist allen Eingeweihten klar.

Auch die Wind- und Solarenergie ist kein Ausweg, wenn man die Kosten und den Energiebedarf der konventionellen Kraftwerke berücksichtigt, die als Puffer vorgehalten und schnell hochgefahren werden müssen, wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint. Strom lässt sich nicht ökonomisch sinnvoll speichern. Der Reaktor in Tschernobyl ist kein Modell für mögliche Katastrophen in Deutschland, weil er von ganz anderer Bauart war. Das gilt jedoch nicht für die meisten Reaktoren in unseren Nachbarstaaten.

Die RELOCOMP-Reaktion (Politisch korrekte Überkompensationen, Anm. Redaktion) auf die Fukushima-Kernschmelze durch die ›Energiewende‹ ist nicht nur einer der unbeholfenen Schnellschüsse der Matrone im Treibsand. Es ist vor allem ein Diebstahl von Wählerstimmen. Als unter dem unmittelbaren Eindruck der Fukushima-Katastrophe der erste grüne Ministerpräsident in einem klassischen CDU-Land gewählt wurde, beschloss sie, dass den Grünen das jahrzehntelange Haupt- und Lieblingsthema – der Unsinn der Abschaltung der Atomkraftwerke – entwunden werden musste. Der Matrone war der dramatische Schaden, den dies der deutschen Wirtschaft zufügen würde, egal. Kapitalistische Wirtschaft kannte sie früher ja ohnehin nur aus dem Fernsehen. So ist es leider auch geblieben.«

Zitat aus: „Gesetze der Symbiose von Wunschdenken, Wahrnehmungsfilter und Selbstzensur“ (politische Belletristik in Form einer fiktiven Vortragsreihe mit eingeschobenen, politisch korrekten Vorschlägen zur Gegenpropaganda) von Marc DeSargeau, FAGULON-Verlag 2020, Seite 164-167

Dass die Industrienation Deutschland lediglich die vernachlässigbare Menge von 2% des weltweiten Kohlendioxid-Ausstoßes verursacht, wird bei all den hochgejubelten Aktivitäten und unrealistischen Zielen zur weiteren Verminderung dieser Emissionen fasst nie erwähnt. Ganz gleich, wieviel CO2 Deutschland einspart – die Welt wird es nicht merken!

Zitat aus »Unerwünschte Wahrheiten. Was Sie über den Klimawandel wissen sollten«

»Wenn die Klimareaktion auf das CO2 , bei einer Klimasensitivität TCR von 1,3 °C liegt, haben wir bis 2100 Zeit, um das vorindustrielle Emissionsniveau zu erreichen. Dabei ist es unerheblich, ob Deutschland und Europa 2050 oder 2100 auf netto null kommen. Entscheidend ist: Was macht die Welt, und vor allem, was macht China? Zu glauben, dass China, wie in Paris versprochen, bis 2030 die CO2-Emissionen von 9,8 Milliarden Tonnen auf 14 Milliarden Tonnen ansteigen lassen wird, um diese hernach in 20 Jahren auf null zu senken, wäre schon arg naiv. Chinas Regierung selbst rechnet für 2040 mit den gleichen Emissionen wie heute, was schon eine gewaltige Anstrengung voraussetzt.

Der Weltklimarat oder ›Fridays for Future‹sind der KP von China so ziemlich egal. Für die Chinesen ist gut, was China nützt, darüber sollten wir uns keine Illusionen machen. Wie China mit internationalen Abkommen umspringt, zeigte erst kürzlich der Bruch des Montreal-Abkommens. Das Abkommen, das für China 2002 in Kraft getreten ist, verbietet die Produktion und das Inverkehrbringen von ozonschichtschädigenden FCKWs. Seit 2013 stoßen chinesische Fabriken wieder jährlich mehr als 7000 Tonnen der verbotenen Gase aus. Reaktionen der Weltgemeinschaft: null.

1600 Kohlekraftwerke werden zurzeit weltweit in 62 Ländern gebaut, die meisten übrigens durch chinesische Firmen und mithilfe chinesischer Kredite. Konkret heißt das, gemäß der South China Morning Post: 15300 MW zusätzlicher Kohlestrom für Pakistan, 16 000 MW für Bangladesch, selbst Myanmar will mit zusätzlichen 5100 MW seine Wirtschaft anheizen. Insgesamt wird die Kohlekraftwerkskapazität weltweit nicht reduziert, sondern um 43 % erweitert. Das ist keine theoretische Modellrechnung, sondern Realität. Und in Deutschland setzt die Bundesregierung unter Kanzlerin Merkel die Stillegung aller Kohlekraftwerke bis 2038 durch.«

Zitiert aus: Fritz Vahrenholt, Sebastian Lüning, Unerwünschte Wahrheiten, Was Sie über den Klimawandel wissen sollten, Langen Müller Verlag München, 2020, Seite 346