Australiens Regierungschef Abbott: Klimawissenschaft ist Mist.

tony_abbott

Australiens Premierminister Tony Abbott. Credits: Department of Foreign Affairs and Trade website – www.dfat.gov.au

Nicht nur in den USA wissen Konservative stets mehr als die Wissenschaft. Australiens Regierungschef Abbott: »Kohle ist gut für die Menschheit. Klimawissenschaft ist Mist«.

Der ultrakonservative Premierminister hat Klimawissenschaften als »Mist« bezeichnet. Sein wichtigster Wirtschaftsberater – ein ehemaliger Manager der Deutschen Bank – glaubt, Klimaschutz sei »ein Instrument der Vereinten Nationen, um die Weltherrschaft zu erreichen.«

Seit ihrer Machtübernahme 2013 arbeitet die Regierung an allen Fronten daran, Klimaschutz zu unterwandern – so wird beispielsweise dem regierungseigenen Clean Energy Fund neue Investitionen in Windkraftanlagen untersagt und als einziges Land schaffte Australien eine erfolgreiche Emissionssteuer wieder ab. Abbott reduzierte die Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien und kürzte Subventionen. Der zuvor erfolgreiche Sektor ist nur mehr ein Schatten seiner selbst und die erneuerbaren zerbröckeln in Australien. So steht nun ein 1200 Megawatt-Windkraft-Projekt auf der Kippe. Mit insgesamt etwa 1700 Turbinen in etwa 70 Großanlagen gehörte Windkraft Ende des Jahres 2013 nach Wasserkraft zum zweitgrößten Sektor im Bereich erneuerbarer Energie in Australien. Weiterlesen