Spanien: Solarenergie zerschlagen, Atomenergie fördern

Spanische Parlament. Volle Kraft zurück. Foto: © Luis García / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Spaniens konservative Regierung tritt dem Kreis der Realitätsverweigerer bei und kehrt dem Solarstrom den Rücken zu.  Zudem roll sie der Atomindustrie den roten Teppich aus.

Spanien ist ein sonnenreiches Land, an bis zu 300 Tage scheint diese vom Himmel. Im südlichen Spanien locken 3000 Sonnenstunden – das sind etwa doppelt so viele wie in nördlicheren, europäischen Ländern. Somit hat Spanien wie kaum ein Land so gute Voraussetzungen, um Europas Sonnenenergievorreiter zu sein und doch fristet der Solarstrom in Spanien ein Schattendasein.

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Konservative in reaktionärer Zeitschleife gefangen

eine Glosse von Klimus

Bewahren sieht anders aus. Erwachsene, vernunftorientiert denkende Menschen prüfen, was es zu bewahren gilt. Von Dingen, auch wenn es sich um lieb gewordene Dinge handelt, die für einen selbst oder andere als schädlich erkannt werden, trennt sich ein vernünftiger Mensch. Konservativen Menschen scheinen andere Maßstäbe zu haben.

Ist weiterdenken so schwer? Polens Jarosław Kaczyński und das Märchen vom Klimaschutz mit Kohlekraft. Foto: © Piotr Drabik / CC BY 2.0 (via Wikimedia Commons)

Zweifelsfrei ist der beschriebene, kritische Blick auf das, was es zu bewahren gibt, eine vernünftige Definition von »bewahren«. Bewahren (der Schöpfung), was ja der Bedeutung des Wortes Konservatismus innewohnt (vom Lateinischen ›conservativus‹ – erhaltend, bewahrend) ist aber das genaue Gegenteil von dem, was Konservative tun – in den USA sowieso, aber auch in Europa ist es nicht anders: Statt erwachsener Handlungsweise wird das, was ruinös (für die Schöpfung) ist, schön geredet, weil eben dieses Schädliche leider gleichzeitig irgendwelche, zumeist materielle Vorteile für den Konservativen sichert. Sämtlicher Blick auf langfristigen Folgen der eigenen Handlungsweisen werden dann radikal ausgeblendet. Ob krebserzeugende Abgase, das größte Artensterben seit dem Aussterben der Dinosaurier, ob Kunststoffmüllschwemme in den Ozeanen und in ihren Speisefischen, die allgemein unfassbare Ausmaße angenommene Umweltzerstörung oder wenn schon denn schon auch gleich die Vernichtung der Lebensgrundlagen weiter Teile der Erde selbst, wird vom Konservativen einfach mal so »zack zack« verzockt, wenn nur die eigenen, kurzfristigen, finanziellen Vorteile und die damit verbundenen Annehmlichkeiten gesichert bleiben. All diese Dinge interessieren diese rückständige Korona einfach nicht, ja schlimmer noch, sie weigern sich wie kleine Kinder überhaupt einmal darüber nachzudenken, ob ihre Art zu leben, ihre Wirtschaftsweise, welche nicht auf Vernunft sondern auf Raffsucht aufbaut, an all dem Unglück, welches unsere Kinder ausbaden werden müssen, Schuld ist. Und wofür das alles? Schauen Sie sich doch einmal an, mit was für einem Dreck (dafür gibt es wirklich oft kein anderes Wort) uns ihre Konzerne und Unternehmen erlauben zu bedienen! Lesen Sie doch einmal die Testberichte einer Ausgabe der Ökotest. Irgendeiner Ausgabe. Es ist egal welche. Es ist ein einziger Horrorladen, in dem wir leben. Seit erscheinen dieser Zeitung Ende der 1980er Jahre, hat nach fast jeder Ausgabe ein Unternehmen die Ökotest wegen ihrer schonungslosen Offenlegung in ihren Testberichten, mit welcherlei Giften wir in oder bei diesem oder jenem Produkt vergiftet werden, verklagt – alle sind sie gescheitert, die Zeitung gewann alles. Das ist unsere Realität. Weiterlesen