Die Insolenz der deutschen Automobilindustrie

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Matthias Wissmann vom Verband der Automobilindustrie ist sich sicher, dass freiwillige Sebstverpflichtungen der Automobilindustrie ausreichen. Foto: Rudolf Simon, CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Deutsche Autobauer zeigen wiedereinmal, dass sie als Dinosaurier ihren Zenit längst überschritten haben. Ob Tricksereien bei der Abgasmessung oder Lobbyarbeit in ihrem Sinne – stets richtet sich das Engagement gegen die Interessen der Allgemeinheit. Wer sehenden Auges Klimawandel und lokale Emissionen fördert, statt alles zu unternehmen, diesen Problemen entgegen zu treten, gehört abgeschafft. Das Gute ist, dies erledigen die unbeweglichen Dinosaurier ganz von allein und das ist gut so. Ein Hoch auf den Untergang dieser deutschen Automobilindustrie.

Ab 2018 definiert China feste Quoten für den Verkauf von Elektroautos. Diese werden stark bevorteilt. Diese chinesische Quote war absehbar, denn die mit Autos überquellenden Metropolen Peking und Shanghai behandeln bei der Zulassung bereits jetzt E-Autos anders als Pkw mit Verbrennungsmotor. Die Deutschen Automobilbauer hätten angesichts der massiven Luftprobleme in Chinas Städten längst damit rechnen müssen, dass die Führung über kurz oder lang Maßnahmen ergreifen wird. Hätten. Mehr lesen

DAS hier ist die ZUKUNFT!

Was passiert, wenn ein absoluter Tuning-Freak, in dessen Leben sich bisher alles ausschließlich um schnelle Autos mit Verbrennungsmotor drehte, einen Tesla Model S testet? Jean Pierre Krämer, einem breiterem Publikum bekannt aus seinen TV-Sendungen unter »JP Performance«, probiert genau das aus. JP testet ausgiebig einen Tesla S. Um es vorweg zu nehmen – danach war seine Welt aus den Fugen.

Ja klar, man braucht solche Fahrzeuge eigentlich nicht, zumindest nicht solange noch Menschen auf diesem Planeten verhungern. Dennoch, das filmische Ergebnis (siehe unten) ist sehenswert. Zeigt es doch, wie Rückständig die Verbrennertechnologie wirklich ist.

Viel Spaß mit der Reise in die Zukunft, die heute schon Gegenwart ist. Mehr lesen

Elektromobilität schützt nicht nur das Klima maßgeblich

Vollkommende, lokale Emissionsfreiheit: Weder CO2, noch krankmachende Abgase, noch der ewig nervende Lärm. Technik die wirklich begeistert – das Elektroauto! Bild: Clément Bucco-Lechat / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Natürlich ist ein Elektroauto schon heute umwelt- und klimafreundlicher als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor – tendenziell sowieso.

Die Elektromobilität fördert die Unabhängigkeit von fossilen Ressourcen und sie wird von Tag zu Tag klimafreundlicher, da der Anteil erneuerbarer Energien im Strommix kontinuierlich steigt, der Materialeinsatz bei der Batterieherstellung stetig abnimmt, die ständige Verbesserung der Stromspeicher eine höhere Energiedichte ermöglicht und damit derelektrochemische Speicher weniger Gewicht mit sich bringt, und zu allerletzt der Anteil der Privathaushalte mit Elektrofahrzeug steigt, die ihre Stromspeicher mit der eigenen Solaranlage laden.

Und die Entwicklung dieser Zukunftstechnik geht zudem rasant voran. Das Heidelberger Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU) hat mit einer eher konservativen Annahme festgestellt, dass selbst mit dieser vorsichtigen Berechnung die CO2-Emissionen bei der Batterieproduktion bis 2020 auf die Hälfte und bis 2030 auf ein Drittel des heutigen Wertes sinken werden. Gleichfalls sind Batterien genau wie Abermillionen von Smartphone- und Notebookakkus im verschlossenen Zustand vollkommen ungefährlich und sicher. Mehr lesen