Energiewende: Leuchtturm Schleswig-Holstein

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Minister Robert Habeck – Hausaufgaben gemacht. ©GrueneSH / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Schleswig-Holstein will bis 2020 eine Minderung der Treibhausgasemissionen um 40% erreichen und bis 2050 um 80-95%. Dieses Ziel gilt auch für die Bundesebene, aber im Gegensatz zum Bund ist Schleswig-Holstein mit seinen bisherigen Bemühungen auf einem deutlich erfolgreicheren Weg zur Erreichung dieses Ziels.

Der Schleswig-Holsteinische Energiewendeminister Dr. Habeck, hatte bereits auf der Podiumsdiskussion im November 2015, im Audimax der Kieler Uni ausgeführt, dass Schleswig-Holstein aufgrund seiner geographischen Lage und des sehr zügig fortschreitenden Ausbaus der erneuerbaren Energien, insbesondere der Windkraft, immer mehr zum Energie-Knotenpunkt zwischen Deutschland und den skandinavischen Ländern wird. Vereinfacht kann man durchaus sagen, dass in einigen Jahren die Windkraft aus Schleswig-Holstein, Dänemark, Norwegen und Schweden (in Skandinavien auch Wasserkraft) den Rest Europas mit Strom versorgen wird. Mehr lesen

Pariser Klimavertrag: Kritik von führenden Klimawissenschaftlern

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Professor Mojib Latif: „Zu viel Spielraum, zu wenig Konkretes.“ (Bild vom November 2014), Bild: DKK, Stephan Roehl

Der in weiten Teilen der Politik und Leitmedien frenetisch bejubelte Klimavertrag von Paris, steht in der Kritik von führenden Klimawissenschaftlern. Es sei zwar ein starkes Signal, dass die Grenze der Erderwärmung in dem Vertrag auf maximal 1,5 Grad ausgerufen wurde, doch gleichzeitig werden die Maßnahmen, die für dieses Ziel nötig wären, Stück für Stück aus dem Vertragsentwurf getilgt.

Um die im Klimavertrag vereinbarte, begrüßenswerte Obergrenze einhalten zu können, müssten alle Industrieländer bis 2030 bei Null CO2-Emissionen liegen, erklärten die Wissenschaftler. Steffen Kallbekken, Forschungsdirektor des norwegischen Cicero-Instituts, verdeutlicht das Problem zwischen Anspruch und Wirklichkeit: »Das Problem ist nur: Wenn die Welt nach dem möglichen Inkrafttreten des Vertrags im Jahr 2020 damit beginnt, die Marke anzupeilen, ist es längst zu spät. Dann haben wir unser CO2-Budget bereits erschöpft.« Auch Joachim Schellnhuber, Leiter des renommierten Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIC), warnt vor den zu schwachen Maßnahmen. Mehr lesen

Paris 2015 – der COP21 – ist beendet. Eine Bilanz.

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Aktiv für das Überleben der Menschheit: Greenpeace-Aktivisten © OsvaldoGago / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

von Klimus

Es war das Highlight des Jahres, nun ist er zu Ende – der Pariser UN-Klimagipfel (COP21). Was in Teilen der Presse als »historisch« gefeiert wird, ist lediglich ein »Pariser Scheitern mit Zuckerguß«. Der Text des Pariser Klima-Vertrages ist »voll von Spuren der Industrielobbyisten« und die vorgelegten Maßnahmen reichen längst nicht aus, um den Temperaturanstieg deutlich unter 2 Grad zu halten – schon gar nicht, um den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen, wie es im Vertrag vollmundig beschlossen wurde. Paris bietet einige Ansätze, ist aber (leider) unter dem Strich ein unrealistisches Lippenbekenntnis, ohne den entsprechenden, dafür notwendigen Unterbau.

Spiegelonline feiert den Pariser Vertrag als »Historisches Abkommen«, Barbara Hendricks hat ihn als »historischen Wendepunkt in der Umweltpolitik« gewürdigt, die FAZ spricht vom »Dokument zur Rettung der Welt«, die Zeit sieht in ihm gar »Die schönsten aller französischen Revolutionen« und ein bekanntes Boulevard-Blatt titelt in standesgemäß übergroßen Lettern: »Viele Generationen werden sich an den Gipfel erinnern.« Mehr lesen

Paris – Ein kurzes Zwischenfazit

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Staats- und Regierungschefs am Beginn des Gipfels. Foto: © Presidencia de la República Mexicana / CC BY 2.0 (via Wikimedia Commons)

Die erste Woche in Paris ist rum – es ist Halbzeit. Was gibt es zu berichten? Engagierte, an einem Strang ziehende Klimadiplomaten, die obstinationsfrei eine gemeinsame Lösung für die Menschheit suchen? Oder das übliche Spielchen mit den kurz- und mittelfristigen ökonomischen Interessen?

Die Antworten: Nein. Ja. Punkt. Der Klimagipfel ist kein Klimagipfel, er ist in Wirklichkeit ein Wirtschaftsgipfel. So fasst es der Kollege von klimaretter.info Joachim Wille kurz und bündig zusammen. Mehr lesen

Kleines Costa Rica – ein Riese!

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Kinder beim Nationalfeiertag. Costa Rica, welches bereits in den 1950er-Jahren seine Armee zugunsten der Förderung von Bildungs- und Gesundheitsprogrammen abgeschafft hat, ist auch in Sachen Umweltschutz ein Riese. Foto: © Bruce Thomson / CC BY 2.0 (via Wikimedia Commons)

Vor rund 50 Jahren hat sich Costa Rica die Erhaltung seiner Natur als besonderes Anliegen zum Hauptziel gesetzt. Heute wird in Costa Rica fast der gesamte Strombedarf des Landes (98,3 Prozent) aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt. Den grössten Anteil daran hat die Wasserkraft mit 74,4 Prozent. Lediglich 1,3 Prozent stammen aus nichterneuerbaren Quellen, aus thermischen Kraftwerken, die Diesel oder Schweröl verbrennen. So kann sich ein Land entwickeln, wenn der politische Wille vorhanden ist.

Irene Cañas, die stellvertretende Umwelt- und Energieministerin, erklärt im Gespräch, wie stolz das Land auf seine grüne Philosophie ist. Seit Jahrzehnten werde bereits bei den Kleinsten in der Schule der Respekt für die Umwelt gelehrt. Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist ein Teil der Landeskultur gworden. Angefangen hat diese Einsicht in den 1960er Jahren, als die ersten Nationalparks geschaffen wurden. Heute stehen bereits 1/4 der Landesfläche unter Naturschutz! Mehr lesen

Spanien: Solarenergie zerschlagen, Atomenergie fördern

Spanische Parlament. Volle Kraft zurück. Foto: © Luis García / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Spaniens konservative Regierung tritt dem Kreis der Realitätsverweigerer bei und kehrt dem Solarstrom den Rücken zu.  Zudem roll sie der Atomindustrie den roten Teppich aus.

Spanien ist ein sonnenreiches Land, an bis zu 300 Tage scheint diese vom Himmel. Im südlichen Spanien locken 3000 Sonnenstunden – das sind etwa doppelt so viele wie in nördlicheren, europäischen Ländern. Somit hat Spanien wie kaum ein Land so gute Voraussetzungen, um Europas Sonnenenergievorreiter zu sein und doch fristet der Solarstrom in Spanien ein Schattendasein.

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Indonesien: Es brennt an allen Ecken und Enden

Über 100.000 Feuer in Indonesien. Bild: Reid Laura

Über 100.000 aktive Feuer wüten seit Monaten in großen Teilen des indonesischen Regenwaldes. Die Folgen für das weltweite Klima sind verheerend, denn die bei den Bränden der uralten Wälder freigesetzten Emissionen übertreffen den täglichen Ausstoß der gesamten US-Wirtschaft.

Seit Monaten wüten tausende Wald- und Torfbrände, die seit Anfang September weitere Fahrt aufnehmen. Freigesetzt werden eine ungeheure Menge Treibhausgase. Nach Schätzungen der Global Fire Emissions Database, die sich mit dem durch Brände verursachten CO2-Ausstoß weltweit befasst, gab es in Indonesien allein dieses Jahr über 100.000 aktive Feuer, so viele wie nie zuvor.

Der jährliche Höhepunkt der indonesischen Feuer-Saison fällt stets in die Zeitspanne zwischen Ende September und Anfang November. Dieses Jahr gab es jedoch allein schon bis zum 23. Oktober 111.692 durch Satellitenbilder erfasste Feuer. Setzt sich dieser Trend bis in den November fort, so würden alle bisherigen Aufzeichnungen, inklusive dem Rekordjahr 2006, bei Weitem übertroffen werden. Mehr lesen

Deutschland: FDP bestätigt interlektuelle Ambivalenz

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FDP-Jurist Florian Rensch – Im Auftrag der Klientel unterwegs. Bild: Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0

Die hessische FDP fordert erneut den Ausbau der Windenergie zu stoppen, da nach ihrem Befinden die Windenergie unrentabel und für eine sichere Stromversorgung ungeeignet sei. Das FDP-Bürgerforum ›Energiewende im Jahr 2015 – Deutschland in der Sackgasse‹, ist angetreten, um diese der Wirklichkeit entgegengesetzt stehenden Verlautbarungen zu verbreiten.

Dies ist ein neuerlicher Vorstoß der hessischen Klientel-Partei (wir berichteten bereits im Juli) gegen den Ausbau der Windkraft. Mit banalen Parolen ohne inhaltliche Substanz wie »die Energiewende ist lange gescheitert und zwar an den Gesetzen der Physik, der mathematischen Statistik und der Ökonomie« geht es erneut an den Start. Zum Teil erstaunte Zuhörer des FDP-Bürgerforums im Gemeindezentrum Würges erfuhren unter anderem vom Vorsitzenden der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Florian Rentsch, das der Klimawandel nicht existiert. Dies ist der einzige Schluss, der zu ziehen ist, wenn von dieser FDP gefordert wird, die Planungen auf Landesebene zur Verdreifachung der Windkraft zu beenden und stattdessen wieder zu einer ökonomisch sinnvollen Energiepolitik überzugehen. Oder mit anderen Worten, man soll alles so belassen, wie es ist, denn das sei am billigsten (für ihre Klientel). Mehr lesen

Deutschland: Der Etikettenschwindel des Klima-Primus. Eine Analyse.

Deutschland ist entgegen der eigenen Darstellung bedauerlicherweise ein Negativbild im Engagement gegen den Klimawandel. Eine positive Charakterisierung von Bundeskanzlerin Merkel als »Klimakanzlerin« erweist sich als Etikettenschwindel.

90 Prozent der schädlichen CO2-Emissionen muss die Welt bis 2050 einsparen und gleichzeitig überschüssiges CO2 aus der Atmosphäre entfernen, wenn der Klimawandel und die sich daraus entwickelnden Katastrophen begrenzt werden sollen. In diesem Ziel sind sich die UN-Klimaexperten einig und so haben die europäischen Regierungen kürzlich beschlossen, bis zum Jahr 2030 insgesamt 40 Prozent Treibhausgas-Minderung zu erreichen. Die deutsche Bundesregierung hat darüber hinaus das selbst gesteckte Ziel, den Treibhausgasausstoß bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken, bekräftigt. Diese vollmundige Ansage ist die Grundlage der deutschen »Klimavorreiter-Münchauseniade«. Dies ist keine Meinung, sondern das zeigen die Zahlen des Umweltbundesamtes auf (siehe Grafik):

Zum Vergrößern bitte anklicken! (Öffnet in neuem Fenster)

Aus diesen Zahlen entnehmen wir zunächst einmal, dass in den verstrichenen 25 Jahren von den anvisierten 40 Prozent immerhin schon 27 Prozent geschafft sind – für die fehlenden 13 Prozent blieben noch 5 Jahre Zeit. Das sieht zwar sportlich aus, aber mit ein bisschen Glück könnte dies vielleicht doch zumindest annähernd geschafft werden – so erscheint es zumindest.

Wenn man aber genauer hinsieht, dann wird deutlich, das Deutschland die anvisierten 40 Prozent definitiv nicht erreichen kann und wird.

Warum ist das so? Beim Betrachten der Kurve fällt auf, dass die größte Reduktion der Treibhausgasemissionen in den Jahren von 1990 bis 1995 erzielt wurde – insgesamt fast 11 Prozent der bisherigen 27 Prozent – das sind satte 40 Prozent der bisher gesamt erzielten Reduktion, und das in nur 5 Jahren. Leider aber beruhte dieser Fortschritt nicht etwa auf Energieeinsparungen in den alten Bundesländern – im Gegenteil, in den alten Bundesländers legten die Treibhausgasemissionen in diesen Jahren sogar noch zu – sondern resultierte hauptsächlich auf dem wirtschaftlichen Umbruch in den neuen Bundesländern, indem dort alte und marode, schwerst CO2-lastige Industrien und andere Bereiche reihenweise ausgemustert wurden. Nach 5 Jahren war dieser Effekt dann bereits verpufft. Mehr lesen

Vorbereitungsgespräche für Vertragsverhandlungen: Ernüchternde Ergebnisse

UN-Klimakonferenz (hier in Lima 2014). Foto: Daniel Malpica / CC BY-SA 2.0 (via Wikimedia Commons)

Sie bekommen es wieder nicht hin. Bei den Vorbereitungsgesprächen in dieser Woche in Bonn für die Vertragsverhandlungen zum neuen Weltklimavertrag erzielten die Unterhändler nur in einigen, wenigen Detailfragen kleinere Fortschritte. Symptomatisch für das bisherige Versagen ist, dass auch jetzt lediglich Fortschritte darin erzielt wurden, Anpassungsstrategien an die Auswirkungen des Klimawandels zu erläutern und zudem zu definieren, wie Schäden des Klimawandels kompensiert werden können, anstatt sich darauf zu konzentrieren, den Klimawandel selbst aufzuhalten. Dann aber müsste man ans Eingemachte gehen.

Es wird taktiert wie eh und je. Niemand will einen Schritt nach vorne machen, weil dadurch der andere eventuell einen kurzfristigen Wettbewerbsvorteil erhaschen kann. Es ist das selbe, gleichförmige Trauerspiel, welches bereits seit 20 Jahren die notwendigen, beherzten Schritte verhindert. Die Wissenschaft warnt inzwischen zwar immer eindringlicher, dass uns die Zeit davon läuft, in der wir den Klimawandel vielleicht noch begrenzen könnten – erste unumkehrbare Kipppunkte des Klimasystems, die den Klimawandel unaufhaltsam verstärken, sind bereits überschritten, die nächsten stehen kurz bevor – dennoch bekommen es unsere politischen und wirtschaftlichen »Eliten« nicht hin sich von ihren kurzfristigen Gedankenkonstrukten zu lösen und endlich angemessen zu handeln. Mehr lesen

USA: US-Präsident Obamas letzter, großer Kampf?

US-Prsident Obama bei einer Ansprache. Credits: Gabbec / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

US-Präsident Obamas Engagement für ein entschlossenes Handeln gegen den menschengemachten Klimawandel nimmt zu. Schon vor seiner Abreise in den nördlichsten Bundesstaat der USA, Alaska, den er als erster amtierender US-Präsident besucht, hatte Obama gesagt, dass der Kampf gegen die Erderwärmung für ihn oberste Priorität habe.

Eindringlich warnte er vor den Folgen des Klimawandels und forderte mehr internationale Zusammenarbeit, um die Erde zu retten. Der UN-Klimagipfel im Dezember in Paris müsse ein Erfolg werden, sagte Obama. Dabei solle erstmals allen Ländern der Welt die Verpflichtung auferlegt werden, den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich zu senken – nur leider ist ja dies genau nicht in Paris geplant. Paris wird lediglich nur nicht-verpflichtende, jederzeit widerrufbare Beiträge aller Staaten bringen – so ist es in den Statuten festgelegt.

Obama bleibt dennoch unbeirrt und mahnt eindringlich: »Dieses Jahr muss das Jahr sein, in dem die Welt endlich ein Abkommen erzielt, um den einen Planeten zu schützen, den wir haben, so lange wir das noch können«. »In der Arktis«, so Obama weiter, »seien die Folgen der Erderwärmung bereits zu spüren. Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, Ortschaften drohen zu versinken. Mittlerweile haben Wissenschaftler festgestellt, dass selbst in der Tundra mit ihrem Permafrostboden Feuer ausbrechen. Szenarien wie diese drohten auch Regionen außerhalb der Arktis. Ganze Städte könnten vernichtet werden. Der Klimawandel geschieht hier, er geschieht jetzt. Menschliche Aktivität zerstört das Klima schneller als wir dachten!« Man wisse, »dass menschlicher Erfindungsreichtum etwas dagegen tun kann, aber die Menschheit handle bislang nicht schnell genug«, resümierte Obama. Mehr lesen

Deutschland: In Kiel wird der Verein für Bürger-Energie gegründet

Blick auf die Kieler Förde. Kieler gründen Verein für Bürger-Energie

Die Energiewende ist in Deutschland beschlossene Sache, doch der Weg zur Umsetzung der Klimaschutzziele ist holprig – zu holprig finden viele Kieler Bürger. Sie wollen die Energiewende deshalb auch in die eigenen Hände nehmen und dezentral Energie aus erneuerbaren Quellen, wie Wind- und Sonnenenergie, erzeugen und Energieprojekte auf genossenschaftlicher Basis anregen.

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Deutschland: Stadt Hanaus beispielhafter PV-Weg

Nicht nur Stromlieferant, sondern auch schön: PV-Dächer. (Beispielbild)

Städte und Gemeinden können mit ihren eigenen Immobilien viel für die Energiewende tun – leider geschieht dies noch deutlich zu wenig. Die etwa 90.000 Einwohner zählende Brüder-Grimm-Stadt Hanau zeigt, wie es geht.

Hanaus vorbildlicher Beitrag für Klimaschutz und Energiewende geht in die nächste Runde. Nachdem alle Schulen und eine Sporthalle mit Photovoltaik-Anlagen (PV) ausgerüstet worden sind, stehen als nächstes die Kita-Dächer im Zentrum der Planungen. Zwei Kitas sollen sich künftig selbst mit Strom vom Dach versorgen. Hanaus Bau- und Umweltdezernent Andreas Kowol freut sich über die rasante Entwicklung der eigenen  Solarstrom-Erzeugung, welche gerade im diesem sonnenreichen Sommer für viel Ertrag sorgte. Mehr lesen

Deutschland: 84 Prozent des Stroms aus Erneuerbareren

Teil der Erneuerbaren – Windkraft.

Nachdem am 9. Juli Dänemark einen beachtlichen Rekord verzeichnen konnte, indem an diesem Tag in Dänemark allein durch die Windkraft 140 Prozent des eigenen Strombedarfs gedeckt werden konnte, gab es auch in Deutschland einen beachtlichen Rekord: Am Sonntag, den 23. August wurden 84 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland durch erneuerbare Energien abgedeckt.

Der Spitzenwert war um 13:00 Uhr erreicht, mit einer nachgefragten Strommenge von rund 59.000 Megawatt. Dies ist für Deutschland zwar ein relativ niedriger Wert, weil an einem Sonntag deutlich weniger Gewerbe- und Industrieanlagen Stom benötigen, aber dennoch ist dieses Ergebnis erwähnenswert. Im Juli hat es darüber hinaus aufgrund der günstigen Wetterlage mit vielen Sonnenstunden ähnliche Spitzenwerte bei der Solarstrom-Erzeugung gegeben: Der Rekord dieses Jahres wurde im Frühling, am 21. April erzielt, als 25.826 Megawatt Leistung erreicht wurden. Am letzten Sonntag, den 23. August betrug der Beitrag der Solarenergie laut Daten von Agora Energiewende 24.334 Megawatt. Mehr lesen

20 Jahre Diplomatie um den Klimawandel: Prominente Intellektuelle sprechen vom Klimaverbrechen

Noam Chomsky. Credits: Duncan Rawlinson / CC BY-SA 2.0 (via Wikimedia Commons)

»Die Staatengemeinschaft rede seit 20 Jahren diplomatisch über den Klimawandel und habe somit Zeit gehabt, die Transformation anzuschieben.«

Es tut sich zu wenig, obwohl die Aussagen der ernst zu nehmenden Wissenschaft eindeutig sind und jeden Tag neue Meldungen hinzukommen. Der menschengemachte Klimawandel ist in vollem Gange. Der Club of Rome, der wohl bedeutendste »Think Tank« der Erde, prognostizierte bereits 2012: »Die menschengemachte Freisetzung von Treibhausgasen wird noch bis 2030 steigen und erst dann zurückgehen – dies sei allerdings 15 Jahre zu spät, um noch zu verhindern, dass sich die mittlere Erdtemperatur nach 2052 um mehr als zwei Grad erhöhe.« Eine Katastrophe für die Menschheit und Club of Rome-Klimaforscher Jorgen Randers machte deutlich: »Die Menschheit wird nicht überleben, wenn sie ihre Verschwendung und Kurzsichtigkeit fortsetzt.«

Dennoch lamentiert das wirtschaftlich-politische System bis heute über Kosten hier und da und kann sich nicht dazu entschließen das anzupacken, was angepackt werden muss. Dabei haben wir die Technologie und auch die Ressourcen, um das Projekt »Weltrettung« innerhalb kürzester Zeit zu den Akten legen zu können. Stattdessen wird aufgrund kurzsichtiger Profitsucht mit dem höchst denkbaren Einsatz gespielt, den man sich vorstellen kann – der allgemeinen Lebensgrundlage, dem Ökosystem Erde. Sind die warnenden Worte Ernst Ulrich von Weizsäcker, Karlson Hargroves und Michael Smith schon vergessen? »In unserem Jahrhundert hat die Menschheit die Möglichkeit, ihre eigene Lebensgrundlage zu vernichten.« Mehr lesen

Deutschland: Und es ginge doch

Energiewende geschafft!

Wenn man es denn wirklich wollte. Die bayrische Gemeinde Wolferstadt (Landkreis Donau-Ries) macht es vor, sie hat die Energiewende bereits vollzogen. Eine kurze Bestandsaufnahme, die motivieren soll.

Bei der Stromerzeugung produzieren die Wolferstädter auf regenerative Weise mit rund 180 Photovoltaik-, Biogas- und Hackschnitzelanlagen insgesamt über 13100 Megawattstunden Strom. Das ist ein Vielfaches, was die Gemeinde mit ihren etwa 1100 Einwohnern verbraucht – der Strombedarf der Gemeinde liegt bei nur knapp 2300 Megawattstunden. Mehr lesen

Schweiz: Bundesrats-Limousinen sollen elektrisch betrieben werden

Schweizer Umweltministerin Doris Leuthard fährt Tesla. Bild: Twitter/@Uvek

Bisher fährt von den schweizer Bundesräten nur Doris Leuthard elektrisch. Geht es nach Bea Heim, soll sich dies ändern.

Die Schweizer Umweltministerin Doris Leuthard fährt seit Ende 2014 einen Tesla S 85 als Dienstwagen und ist rundewg begeistert. In einem kürzlich erschienenen Interview bilanzierte sie, dass sie bisher keine Kompromisse habe eingehen müssen und bereits tonnenweise CO2 eingespart habe. Auch der Chauffeur sei begeistert, so Doris Leuthard.

Beim Schweizer Bund sind weitere 20 Limousinen im Einsatz, welchen jährlich rund 250.000 bis 300.000 Kilometer zurücklegen. Der komplette Fahrzeugpark ist aber noch viel grösser, denn allein das Verteidigungsdepartment (VBS) besitzt 1800 Personenwagen für den Transport von militärischem Berufspersonal. Rund 860 Autos hat auch das Finanzdepartement, vor allem für die Zollverwaltung. Darunter sind nur acht elektrobetriebene Autos – die staatlichen Vertreter, beziehungsweise Organe werden in Benzin- oder Dieselfahrzeugen, nicht selten mit Allradantrieb durch die Gegend kutschiert: Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf und Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann haben einen Audi A8 L Quattro als Dienstwagen, die Kollegen setzen auf die Mercedes S-Klasse. Mehr lesen

Elektro-Mobilität? Alles Märchen.

Diese ARD-Dokumentation legt eindrucksvoll dar, wie Politik und Industrie gemeinsam die CO2-Vorgaben aus Brüssel aushebeln und damit unverblümt zeigen, dass sie kein Interesse daran haben, die E-Mobilität voranzubringen.

Diese Dokumentation ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie man einen komplexen Sachverhalt kritisch analysiert, ohne sich in Details zu verstricken. Katharina Adami und Josef Streule haben in der Praxis getestet, was in der Theorie so gut klingt: Wo steht Deutschland in Sachen Elektromobilität im internationalen Vergleich, sind die Autos überhaupt alltagstauglich, und wie sieht es mit dem anscheinend sagenhaft niedrigen Verbrauch der Hybridfahrzeuge aus? Deutschland ist im Bereich E-Mobilität ein echtes Entwicklungsland – auch was die Infrastruktur der Ladestationen angeht.

Der Titel nimmt das Fazit vorweg: alles Märchen. Bewusst herbeigeführt, geschönt mit ausschweifenden Floskeln. E-Autos werden bewusst teurer abgeboten, obwohl sie in der Herstellung günstiger sind – das Statement von Julian Weber, Leiter E-Mobilität BMW AG, dazu ab Minute 11 wirkt schon etwas deplatziert arrogant.

Die deutsche Automobilindustrie kassiert Millionen Subventionen an Steuergeldern für die Entwicklung von E-Fahrzeugen, obwohl sie Milliaden Gewinne einfahren. Sie rechnen mit unglaublichen Tricks ihre Normverbräuche und CO2-Vorgaben der Flotte schön – Abweichungen von 100 Prozent offenbaren die Alltags-Praxistests, und das ganz legal! Steinzeitliche Dickschiffe, wie SUVs werden mit Hybridmotor ausgerüstet – das mag gut für das Umweltbewusstsein des Steinzeitlichen-SUV-Fahrers sein, aber im E-Betrieb reicht die Energie ganze 31 Kilometer.

Die Liste der in dieser Dokumentation anschaulich vorgeführten Absurditäten scheint schier endlos. Sehenswert!

(Quellenhinweis: Video extern von YouTube eingebettet.)

Dokumentation: »Die story im Ersten: Das Märchen von der Elektro-Mobilität« Sendetermin TV: Montag, 10.8., ARD, 23.15 Uhr

Deutschland: Energiewende ohne Kohleausstieg?

Die von den G7-Staaten beim Gipfel in Elmau beschlossene und weltweit erleichtert aufgenommene Dekarbonisierung der Weltwirtschaft im Laufe dieses Jahrhunderts soll nun ohne den Ausstieg aus der Kohle oder anderen fossilen Energieträgern auskommen. Wie das gehen soll? Mit Luftschlösschen, gezielten Ausblenden von Realitäten und Augenwischerei – ganz vorn mit dabei, die deutsche Bundesregierung.

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Bundesregierung. Bild: Tobias Koch / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Seit Jahrzehnten genießt Deutschland den Ruf des Klima-Primus – leider unverdient. Denn die vorzuweisende Reduktion von Treibhausgasen nach 1990 als Startmarke wurden großteils durch die Abschaltung der maroden ostdeutschen Braunkohlekraft und der veralteten und CO2-intensiven Ost-Wirtschaft geschafften und nicht etwa durch bedeutende, strukturelle Maßnahmen zur allgemeinen Reduktion von Energie der »Realwirtschaft«, beziehungsweise den vollzogenen Energiewendebemühungen, wie es immer gern dargestellt wird. Mehr lesen

Deutschlands Verkehrspolitik: Aus dem letzten Jahrtausend

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Nur eine von vielen Möglichkeiten außer dem Auto – der Bus. Credits: KMJ / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Der Verkehrsforscher Andreas Knie, Professor am Wissenschaftszentrum Berlin, wurde zu den Verkehrs-Zukunftsperspektiven der Bundesregierung befragt. Sein Fazit ist ernüchternd: Ob die Bundesregierung im Verkehrsbereich genug für den Klimaschutz getan hat, kann man nicht wirklich beantworten. Denn die Regierung hat noch gar nichts unternommen.

Keine Ideen, keine Phantasien, nur kleinteiliges Verwalten, und auch das ist noch miserabel. Die Bundesregierung setzt weiter auf das private Auto mit Verbrenner mit der Familie Vater, Mutter, Kinder, mitten im grünen Garten. Die Bundesregierung ist in den 1970er und 1980er Jahren stehen geblieben. Die Menschen sind heute aber weiter und verfügen bereits jetzt über mehr Optionen als nur das eigene Diesel- oder Benzinauto. Mehr lesen

Frankreich: Windenernergie kommt voran – 237 MW am Netz

Windpark Germinon. Credits: François Goglins / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Bisher bezieht Frankreich drei Viertel seines Strombedarfs aus der Kernenergie, nur 2,5% aus Windkraft – das soll sich ändern.

Insgesamt sind in der französischen Projektentwicklung bis heute eine Windkraftleistung von insgesamt 237 MW installiert. 20 neue Anlagen liefern 130 Millionen Kilowattstunden – das entspricht dem elektrischen Energieverbrauch von etwa 50.000 Menschen. Die Anlagen befinden sich in den Departements Aisne und Pas-de-Calais.

Frankreich will bis 2020 insgesamt 20.000 MW am Netz haben und bis 2030 will Frankreich 32% ihres Strombedarf aus der Windenergie beziehen. Mehr lesen

Australiens Regierungschef Abbott: Klimawissenschaft ist Mist.

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Australiens Premierminister Tony Abbott. Credits: Department of Foreign Affairs and Trade website – www.dfat.gov.au

Nicht nur in den USA wissen Konservative stets mehr als die Wissenschaft. Australiens Regierungschef Abbott: »Kohle ist gut für die Menschheit. Klimawissenschaft ist Mist«.

Der ultrakonservative Premierminister hat Klimawissenschaften als »Mist« bezeichnet. Sein wichtigster Wirtschaftsberater – ein ehemaliger Manager der Deutschen Bank – glaubt, Klimaschutz sei »ein Instrument der Vereinten Nationen, um die Weltherrschaft zu erreichen.«

Seit ihrer Machtübernahme 2013 arbeitet die Regierung an allen Fronten daran, Klimaschutz zu unterwandern – so wird beispielsweise dem regierungseigenen Clean Energy Fund neue Investitionen in Windkraftanlagen untersagt und als einziges Land schaffte Australien eine erfolgreiche Emissionssteuer wieder ab. Abbott reduzierte die Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien und kürzte Subventionen. Der zuvor erfolgreiche Sektor ist nur mehr ein Schatten seiner selbst und die erneuerbaren zerbröckeln in Australien. So steht nun ein 1200 Megawatt-Windkraft-Projekt auf der Kippe. Mit insgesamt etwa 1700 Turbinen in etwa 70 Großanlagen gehörte Windkraft Ende des Jahres 2013 nach Wasserkraft zum zweitgrößten Sektor im Bereich erneuerbarer Energie in Australien. Mehr lesen

Indien: Verfünffachung des Ausbauziels für Solarstrom

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Narendra Modi, Prime Minister of India. Credits: Narendra Modi

Nachdem Indien noch einem Jahr mit der Meldung enttäuschte, daß der neue Ministerpräsident Narendra Modi im Bereich der Solarenergie nicht über die Ziele der Vorgängerregierung hinauszugehen wollte, hat die Regierung Modi nun einen kompletten Richtungswandel angekündigt: Im Rahmen der »National Solar Mission« hat die indische Regierung das Ausbauziel der PV-Kapazitäten bis zum Jahr 2022 auf 100.000 MW erhöht – das ist fünf mal mehr als das alte Ziel von 20.000 MW.

Dies ist ein anspruchsvolle Ansage, die in dem sonnenreichen Land aber nicht unrealistisch ist.

Realisiert wird der Ausbau wie folgt: 60.000 MW sollen durch PV-Großanlagen und die restlichen 40.000 MW sollen durch netzgekoppelte Dachanlagen im öffentlichen, gewerblichen und im privaten Bereich installiert werden.

Quelle: pv-magazine.de

Deutschland: Offshore Ausbau verläuft nach Plan – 1.765 Megawatt neu am Netz

Entwicklung der Offshore-Windenergie in Deutschland (Kapazität der OWEA mit Netzeinspeisung), Stand 30.06.2015. Grafik: www.offshore-stiftung.de

Im ersten Halbjahr 2015 gingen 422 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Leistung von 1.765,3 Megawatt neu ans Netz. Auf See speisten damit zum 30. Juni 2015 insgesamt 668 Anlagen mit einer Leistung von 2.777,8 Megawatt Strom ein.

Mit diesen Offshore-Windenergieanlagen kann das System etwa drei Millionen Haushalte mit Strom versorgen. Zudem stehen 90 Anlagen mit einer Leistung von 380,7 Megawatt vor ihrem Netzanschluss und für 84 weitere Anlagen wurden bereits Fundamente errichtet. Für das Jahr 2015 wird somit insgesamt mit etwa 2.250 Megawatt an neuen Offshore-Windenergie-Kapazitäten am Netz gerechnet. In der deutschen Nord- und Ostsee werden zum Jahresende wie geplant Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von bis zu 3.300 Megawatt am Netz sein. Mehr lesen

Norwegen: Jeder dritte Neuwagen ein Elektroauto

Nissan LEAF an einer Ladestation. Bild: evgonetwork / CC BY-SA 2.0 (via Wikimedia Commons)

In Norwegen ist jeder dritte neu zugelassene Neuwagen ein E-Auto.  Im ersten Quartal dieses Jahres waren ein Drittel der Neuzulassungen E-Pkw. Das ist mehr als irgendwo sonst auf der Welt und eine drastische Steigerung gegenüber dem Vorjahr. 2014 hatten die Zulassungen von Fahrzeugen mit dem alternativen Antrieb im Jahresschnitt erst einen Anteil von 13 Prozent erreicht.

In Norwegen werden Elektroautos vom Staat mittels reduzierter Steuern subventioniert (ca. 6.200 EURO/Jährlich). Aber selbst hier zeigt sich Kritik: Ein durchschnittliches E-Auto reduziere die CO2-Belastung pro Jahr um 0,6 Tonnen – dies würde bedeuten, dass eine Tonne weniger CO2-Ausstoß demnach fast 10.000 Euro kosten würden. Zu viel für Anders Skonhoft, Volkswirtschaftsprofessor von der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität NTNU in Trondheim, der meint, mit dem Geld könnte man dem Klima auf andere Art besser helfen. Mehr lesen

Dänemark: 140 Prozent des Stroms aus Wind

Dänemark konnte am Freitagmorgen bei starkem Wind seinen Stromverbrauch zu 140 Prozent aus Windkraft decken. Das ergibt die Dokumentation des dänischen Übertragungsnetzbetreibers Energinet.dk. Am Donnerstag waren es bereits 116 Prozent gewesen, als um drei Uhr morgens der Anteil durch den niedrigeren nächtlichen Stromverbrauch stieg. Damit war die dänische Windkapazität von 4,8 Gigawatt noch nicht einmal komplett ausgelastet.

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Offshore-Windpark Anholt in Dänemark. Bild: Katrin Scheib / CC-BY-SA-4.0 (via Wikimedia Commons)

Nach Informationen der britischen Tageszeitung The Guardian wurden je 40 Prozent des überschüssigen Windstroms nach Deutschland und Norwegen exportiert, den Rest nahm Schweden ab.

Bis 2020 will Dänemark die Hälfte seines Stroms stabil aus Windkraft beziehen. Die Bilanz des vergangenen Jahres zeigt: Das nordeuropäische Königreich ist auf dem besten Weg dorthin. Bereits 39 Prozent des Stroms stammten 2014 laut Energinet.dk von Windrädern. Im Oktober hatte Dänemark angekündigt, den Kohleausstieg des Landes zu beschleunigen. Bereits in zehn Jahren soll der Einsatz von Kohle beendet werden. Zurzeit lässt die Regierung prüfen, wie sich das umsetzen lässt.

Quelle: www.klimaretter.info