Faktizitäten zur Kohle

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Rechtzeitig zu Paris: Der Kohleatlas 2015 der Heinrich-Böll-Stiftung. Bild: Heinrich-Böll-Stiftung

In zwei Wochen tagt in Paris die Weltklimakonferenz. Keine Frage, die Welt blickt in diesen Tagen gebannt in eine der schönsten Städte Westeuropas. Sich zum Gipfel die Fakten über Kohle zu vergegenwärtigen, ist hilfreich, denn Braun- und Steinkohle sind die schmutzigsten Energieträger der Welt – keine anderen emittieren mehr CO2.

Um sich einen umfangreichen Überblick über die ökologischen Fakten »der dreckigen Energieträger« zuteil werden lassen zu können, hat die Heinrich-Böll-Stiftung den Kohleatlas 2015 herausgebracht, welcher wohl eine der umfangreichsten, für die Allgemeinheit veröffentlichten Faktensammlungen zur Kohle darstellt. Dieser Atlas ist wichtig, denn vergessen werden darf nicht, dass wenn die Weltgemeinschaft  das Klimaziel von einer maximalen Temperaturerhöhung von 2 Grad nicht verfehlen will – die »2 Grad-Grenze« gilt den Klimaexperten zwar bereits als gravierend, aber möglicherweise noch handelbar -, dann müssen 80 Prozent der bekannten Kohlereserve im Boden bleiben! Überschreitet die globale Durchschnittstemperatur diesen Wert, wird es prekär.

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