Windkraft in Hessen: CDU und FDP gegen Windkraft

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Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und der damalige Landesvorsitzende der Grünen Tarek Al-Wazir. Foto: Metroskop / CC BY 3.0 (via Wikimedia Commons)

Im Landtag stimmt die Union für die Energiewende, in den Kommunen oft dagegen.

Anders als die Kollegen der FDP stimmte im hessischen Landtag die CDU für die Energiewende, vor Ort aber mobilisiert sie häufig gegen Windräder. In Eltville ist an diesem Widerspruch jetzt sogar die schwarz-grüne Koalition im Stadtparlament an diesem Widerspruch zerbrochen. Die FDP in Hessen hingegen ging anders vor: Ursprünglich hatte auch die FDP die Energiewende mitbeschlossen, im Landtagswahlkampf aber hat auch die FDP eine Wende um 180 Grad gemacht und sich gegen Windkraft positioniert. Windräder seien  ein »volkswirtschaftliches Desaster«.

»Janine Wissler von den Linken meint dazu, die CDU gebe sich gerne einen grünen Anstrich, um moderner zu wirken. An der Basis aber bleibt sie vielerorts eine rückwärtsgewandte Partei. Einer der CDU-Politiker, die sich standhaft für die Energiewende und den Bau neuer Windräder einsetzen, die nach Lesart der FDP ›unvernünftig‹ geblieben sind, ist der Abgeordnete Peter Stephan. ›Wir gehen den Weg der Energiewende‹, hat er vor dem Landtags-Plenum beteuert. Und: ›Wir werden den Koalitionsvertrag erfüllen.‹«

Die Kurzsichtigkeit einiger Menschen ist bemerkenswert. Als wäre der Klimawandel nicht existent spielen sie mit der Zukunft. Die Frage die sich diese Menschen stellen müssen ist: Mit sauberer Windenergie leben und sich an die Anlagen gewöhnen, oder das Wettersystem wie wir es heute kennen, kollabieren zu lassen? Mit allen daraus resultierenden, dramatischen Folgen.

Quelle: Allgemeine Zeitung - Rhein Main Presse

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