Der urbane Raum

Ein Kommentar von Klimus

Der gesamte urbane Raum (städtisches Gebiet) wird heute durch das Auto dominiert. Wir müssen uns fragen, warum dies so ist und warum es einer großen Anzahl von autofahrenen Menschen nicht gelingt, eine realistische und vernunftbegründete Bewertung ihrer PKW-Nutzung vorzunehmen. Fakt ist, unsere heutige Gesellschaft ist dem Auto verfallen und sie ist verroht: Eine Gesellschaft, in der es als normal angesehen wird, dass diejenigen, welche die Autos dieser Gesellschaft bauen und reparieren höher honoriert werden als diejenigen, welche die Kinder dieser Gesellschaft betreuen und bilden, spricht für sich und ist per se als abnorm zu bezeichnen. Wie konnte es dazu kommen?

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Da geht fast alles mit – CO2-Emissions- und abgasfrei: Das Fahrrad.

Kein Öl, keine CO2-Emissionen, keine krankmachenden Auspuffgase, kein Lärm – Radfahren ist zweifellos die optimalste Fortbewegungsvariante für das Klima und die allgemeine Gesundheit. Wer also wirklich etwas gegen die anstehende Klimakatastrophe tun will, sollte sich so oft es geht in den Sattel schwingen. Und nicht nur das – »das Klima« mag manchmal weit weg erscheinen, aber die Vorteile, die das Radfahren noch mit sich bringen, sind es definitiv nicht.

Zum einen ist in der Stadt Radfahren mitunter die optimalste Bewegungsform – Verkehrs- und Zeittechnisch gesehen. Das ist schon mal schön. Aber richtig fulminant wird es, wenn man das Augenmerk darauf richtet, was Radfahren noch mit sich bringt: RadfahrerInnen bekommen eine wahre Sauerstoffdusche für Zellen und Gehirn, Herz-Kreislauf-Störungen wird präventiv vorgebeugt – das Risiko einer solchen Erkrankung wird um das 20-Fache gesenkt, der Fettstoffwechsel wird angeregt. Es hilft die Gelenkgesundheit zu erhalten, da durch die gleichmäßige Bewegung die Knorpel mit Sauerstoff versorgt werden, das Krebsrisiko wird gesenkt – bei Frauen senkt sich das Brustkrebsrisiko um 34 Prozent, die psychischen Funktionen und die allgemeine Leistungsfähigkeit wird gestärkt, es hilft präventiv gegen Rückenleiden und ganz allgemein leben Radfahrer länger –  sie weisen eine 40 Prozent niedrigere Sterberate auf, als nicht Radfahrer. Mehr lesen