Paris und Pressemitteilung des Deutschen Klima Konsortiums

Prof. Dr. Mojib Latif, DKK-Vorstandsvorsitzender und Klimaforscher, Leiter des Forschungsbereichs Ozeanzirkulation und Klimadynamik am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel © DKK, Foto: S. Sharifi

Paris steht vor der Tür und in nahezu allen medialen Nischen steht das Thema Klimawandel auf dem Plan. Die Klimarelevant-Redaktion hält sich (noch) zurück, da wir uns nicht in Spekulationen verlieren und das Ergebnis abwarten wollen. Wie wichtig der Gipfel ist, haben wir an vielen Stellen dieses Portals betont, gleichfalls aber ebenso unsere Besorgnis darüber mitgeteilt, wie wenig Vertrauen wir in die Fähigkeit der politischen Vertreter auf Grund der Erfahrungen der letzten 20 Jahre Klimapolitik hegen, diese Situation angemessen zu behandeln.

Das Deutsche Klima Konsortium unterstreicht nochmals in ihrer aktuellen Pressemitteilung die Wichtigkeit eines durchschlagenden Erfolges von Paris. In Berlin hat das Konsortium in einer gemeinsamen Erklärung zur bevorstehenden UN-Klimakonferenz in Paris deutlich gemacht, dass nur ein couragiertes und schnelles Handeln auf der weltpolitischen Ebene die Erderwärmung noch auf unter 2 Grad Celsius begrenzen kann. Unterzeichner sind Dr. Paul Becker vom Deutschen Wetterdienst, Prof. Dr. Gernot Klepper vom Institut für Weltwirtschaft, Prof. Dr. Mojib Latif vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, Prof. Dr. Jochem Marotzke vom Max-Planck-Institut für Meteorologie, Prof. Dr. Monika Rhein vom IUP-MARUM, Universität Bremen, und Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. In ihrer Erklärung bekräftigen sie: »Der Stand der Wissenschaft ist eindeutig: Wir Menschen haben den größten Teil der beobachteten globalen Erwärmung verursacht – und der damit angestoßene Klimawandel birgt große, schwer abschätzbare Risiken.«

Quelle: www.deutsches-klima-konsortium.de

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