Erneuerbare Energien legen um rund 20 Prozent zum Vorjahr zu

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Intelligente Energie-„Erzeugung“. Foto: © Molgreen / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

In den ersten neun Monaten dieses Jahres haben die erneuerbaren Energien 114.723 Gigawattstunden zur Brutto-Stromerzeugung in Deutschland beigetragen, wie aus den Zahlen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervorgeht. Dies liege 19,5 Prozent über dem Wert von 2014 und sei fast doppelt so viel, wie die Kernenergie erzeugte.

Schlüsselt man die Erneuerbaren in die beiden Hauptbereiche ›Sonne‹ und ›Wind‹ auf, zeigt sich, dass trotz eines nur geringen Zubaus neuer Photovoltaik-Anlagen in diesem Jahr in Deutschland dennoch eine Steigerung gegenüber 2014 bei der Photovoltaik-Stromerzeugung zu verzeichnen ist – die hohe Anzahl der Sonnenstunden sorgt nämlich in diesem Jahr dafür, dass es trotzdem eine neue Rekordeinspeisung von Solarstrom in Deutschland geben wird: Nach ersten Schätzungen des BDEW erzeugten die Photovoltaik-Anlagen bis Ende September 33.193 Gigawatt Stunden Solarstrom, was ein Plus von 5,2 Prozent gegenüber dem gesamten Jahr 2014 darstellt. Im dritten Quartal sind nach BDEW-Schätzungen in jedem Monat die Vorjahreswerte zweistellig übertroffen worden.

Vor dem Hintergrund des Gezeters einzelner bürgerlicher Partikualarinteressen im Bereich Windkraft zeigt sich hier zum Glück aller dennoch die größte Steigerung: Allein im September übertraf die Windkraft das Vorjahresergebnis um 126 Prozent! Insgesamt über die neun Monate verteilt liegt das Ergebnis dem BDEW zufolge mit 59.006 Gigawattstunden bis Ende September bereits 52 Prozent über dem Vorjahresergebnis – das sind mutmachende Aussichten.

Ein Blick auf die Strompreise: Am Terminmarkt sind diese weiter rückläufig. Baseload-Strom für das Folgejahr notierte im September dem BDEW zufolge seit mehr als zehn Jahren erstmals wieder unter 30 Euro pro Megawattstunde im Monatsmittel. Auch Peakload-Strom liege derzeit fast auf dem Preisniveau von 2002.

Quelle: pv-magazine.de

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