Deutschland: Und es ginge doch

Energiewende geschafft!

Wenn man es denn wirklich wollte. Die bayrische Gemeinde Wolferstadt (Landkreis Donau-Ries) macht es vor, sie hat die Energiewende bereits vollzogen. Eine kurze Bestandsaufnahme, die motivieren soll.

Bei der Stromerzeugung produzieren die Wolferstädter auf regenerative Weise mit rund 180 Photovoltaik-, Biogas- und Hackschnitzelanlagen insgesamt über 13100 Megawattstunden Strom. Das ist ein Vielfaches, was die Gemeinde mit ihren etwa 1100 Einwohnern verbraucht – der Strombedarf der Gemeinde liegt bei nur knapp 2300 Megawattstunden.

Gesplittet ist die Stromerzeugung folgend: Zwei Biogasanlagen steuern 7920 Megawattstunden pro Jahr bei, zahlreiche Photovoltaikanlagen auf Gebäudedächern und in zwei Freiflächenanlagen bringen es auf fast 4800 Megawattstunden. Der Rest von 439 Megawattstunden wird durch Hackschnitzelanlagen beigefügt. Besonders bemerkenswert ist, dass in der Gemeinde alle öffentlichen Gebäude (bis auf eines, welches noch nachgerüstet wird) mit Photovoltaikanlagen versehen sind – hier können sich andere Kommunen und Städte durchaus nicht nur eine Scheibe abschneiden.

Für die Zukunft ist Wolferstadt somit bestens gerüstet, denn es wird bereits heute schon genug Strom produziert um einen großen Teil der Fahrzeuge in der Gemeinde elektrisch zu betreiben – und das im Prinzip ja kostenlos. Bravo und Glückwunsch Wolferstadt!

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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